29. Juli 2020 | 21:44 Uhr

Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr

Gewitter-Chaos

Unwetter: Lenkerin krachte in Liezen gegen umgestürzten Baum

Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten auch heute wieder für reichlich Chaos. Besonders Liezen wurde schwer getroffen.

Nach dem Blitz- & Regen-Wahnsinn vom Dienstag geht es auch heute turbulent weiter. Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten auch heute wieder für reichlich Chaos. Dieses Mal waren Kärnten und die Steiermark die Unwetter-Hotspots. Allein in der Steiermark wurden mehr als 33.000 Blitze registriert und insgesamt standen hier 850 Feuerwehrleute im Einsatz.
 
Im Raum graz und in der Südoststeiermark kam es aufgrund des heftigen Niederschlags zu Überflutungen auf den Straßen und auch kleinere Muren. Der Hagel beschädigte reihenweise Dächer und der Sturm deckte sie teilweise ab.
 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 
 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 
 

Lenkerin krachte gegen umgestürzten Baum

 
Hier wurde vor allem Liezen schwer getroffen. 27 Feuerwehren mit 400 Einsatzleuten mussten hier ausrücken, um Keller auszupumpen oder umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen. Glück im Unglück hatte allerdings eine Pkw-Lenkerin. Sie krachte direkt in einen Baum, blieb aber unverletzt und konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Sie wurde von Sanitätern der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Parallel dazu machten die EInsatzkräfte unter Einsatz von Motorsägen und einem Traktor die Straße wieder frei.
 

In Bad Mitterndorf wurde ein Pkw in eine Bahnunterführung geschwemmt. Zum Glück war der Wagen leer, sodass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Die Feuerwehr barg anschließend das Wrack.

Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr

 
Unwetter Liezen © HBI Schlüßlmayr
 

Wanderer vermisst
 

Womöglich von den Unwettern überrascht, dürfte ein Wanderer worden sein. In Untertal-Rohrmoos wurde er als vermisst gemeldet. Eine großangelegte Suchaktion blieb vorerst erfolglos.  Seitens der Feuerwehr sind nach Anforderung durch die Bergrettung alle Wasserdienststützpunkte des Bezirkes mit Booten und Tauchern im Einsatz, um den Bereich Riesachsee abzusuchen.
 

Überflutungen und kleinere Muren im Raum Graz

 
Im Raum Graz und in der Südoststeiermark kam es aufgrund des heftigen Niederschlags zu Überflutungen auf den Straßen und auch kleinere Muren. Der Hagel beschädigte reihenweise Dächer und der Sturm deckte sie teilweise ab.
 

5.000 Haushalte ohne Strom

 
Rund 5.000 Haushalte waren währenddessen ohne Strom. "Im Raum Graz-Umgebung, Köflach, Frohnleiten und Deutschlandsberg sind aufgrund der Unwetter über 120 Trafostationen ausgefallen", meldete "Energie Steiermark" auf Facebook.

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Viele Wolken, im S Schneefall, -4/+4°

Örtlich lockern die Wolken auf und die Sonne kommt zum Vorschein, sonst dominieren die dichten Wolken. Vor allem im Süden muss mit leichtem bis mäßigen Niederschlag in Form von Regen, Schneeregen und Schnee gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1200m Seehöhe. Auch in Vorarlberg kommt am Nachmittag Niederschlag auf, sonst bleibt es vorerst trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, entlang des Alpenhauptkammes auch lebhaft aus Ost bis Süd. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 0 und 9 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag verläuft in allen Landesteilen mit vielen dichten Wolken. Es breitet sich leichter bis mäßiger Niederschlag von Süden nach Norden aus. Zunächst fällt dieser überwiegend als Regen. Während der zweiten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze nördlich des Alpenhauptkammes auf 300 bis 600m Seehöhe ab. In den südlichen Regionen liegt die Schneefallgrenze dagegen zwischen 900 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 5 und plus 2 Grad.
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