03. Jänner 2019 | 01:11 Uhr

Sandsturm © Symbolbild/APA/Bernd Wüstneck dpa/lmv

Wie kann das sein?

Unfassbar: Sandstürme wüten in Kärnten

Schnee-Chaos im ganzen Land, aber hier im Gailtal toben Sandstürme.

Ganz Österreich kämpft derzeit mit dem Schnee-Chaos. Große Mengen an Neuschnee und Winterstürme sorgen für wahrlich stürmische Zeiten vor allem im Osten des Landes. Doch im Kärntner Gailtal ticken die Wetteruhren wohl anders. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, kann man zurzeit zwischen Reisach und Tröpolach Sandstürme bewundern. Der Grund dafür liegt noch in einer Wetterkatastrophe aus dem Vorjahr. Anfang November sorgte Hochwasser in der Region für reichlich Schäden. Die Gail trat über die Ufer und spülte so reichlich Schotter und Sand an. Dieser blieb natürlich liegen und wird jetzt durch die Winde neuerlich aufgeweht, berichtet das Blatt.

Selbst kilometerweit entfernt wird der Sand noch wahrgenommen. Skifahrer in Tröpolach trauten wahrlich ihren Augen nicht, als sie sich Sand aus ihnen rieben. Zunächst wurde freilich auf Sahara-Staub getippt, aber dies stellte sich als Fehleinschätzung heraus. Der vermeintliche Wüstensand stammt von der Gail.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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