21. Juli 2019 | 23:05 Uhr

Sommer Hitze Sonne heiß © FRANZ NEUMAYR Pres

Zwei Wochen Hitze-Welle

Turbo-Sommer bringt uns jetzt 38 Grad

Die kurze Pause des Sommers ist vorbei. Bis in den August hinein soll es jetzt heiß bleiben.

Wien. Kurze Zeit hat der Sommer Luft geholt, jetzt startet er wieder neu. Und wie: Ab morgen soll es wieder weit über 30 Grad warm werden – und das zwei Wochen lang, so die Prognosen. Von 34 Grad am Dienstag und Mittwoch sollen die Temperaturen am Donnerstag im Westen auf 38 Grad steigen. Dann werden hitzeempfindliche Personen wieder ins Stöhnen geraten. Luftmassen direkt aus Afrika heizen uns jetzt mächtig ein. Die für uns dritte Hitzewelle des Jahres betrifft beinahe ganz Europa (siehe rechts). Selbst in London hat es über 30 Grad.

Quartiere an Seen komplett ausgebucht, Klimageräte weg

Sturm auf Bäder. Die Sommerbäder erwarten jetzt einen Mega-Ansturm, nachdem es im bisherigen Juli eher flau war. Auch die Seen locken Badefreudige. Quartiere am Attersee sind in dieser Woche laut booking.com zu 98 Prozent gebucht. Viele rüsten sich für die Hitzewelle: Die Wirtschaftskammer meldet bereits Wartezeiten für Besteller von Klimaanlagen. Die ÖBB haben in einem Pilotprojekt in Vorarlberg auf einer Strecke von 5 Kilometern die Gleise weiß angestrichen. Damit soll die Temperatur um acht Grad gesenkt werden, was Hitzeschäden vermeidet. Der erste Härtetest steht für diese Woche an.

Hitze-Luft aus Afrika heizt Europa auf

Nicht nur bei uns, in ganz Europa steigen in dieser Woche die Temperaturen. Aus Afrika wird immer mehr Heißluft nach Europa geschaufelt. Täglich wächst die rote Hitzezone. Bis nach Skandinavien breitet sie sich aus. Dabei purzeln Rekorde. Im sonst eher kühlen London geht es bis Donnerstag auf 32 Grad nach oben. Noch heißer wird es in Frankreich, das schon im Juni unter großer Hitze stöhnte. 42 Grad erwartet man am Donnerstag in der Hauptstadt Paris. Dagegen sind die Temperaturen in Wien mit 34 Grad geradezu angenehm.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22

Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
mehr Österreich-Wetter