16. August 2022 | 18:54 Uhr

Wasser Wasserhahn © Getty Images

Dürre-Alarm

Trockenheit: Ersten Gemeinden geht das Wasser aus

In einem oberösterreichischen Ort wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, Leitungswasser zu sparen.

Die anhaltende Trockenheit und die ausbleibenden Niederschlägen machen nicht nur der Landwirtschaft zu schaffen. Inzwischen geht den ersten Gemeinden das Wasser aus: So stand eine Vorarlberger Gemeinde bereits vor einer akuten Wassernot und im oberösterreichischen Ort Traunkirchen (Gmunden) wird die Bevölkerung jetzt dazu aufgerufen, Leitungswasser zu sparen, denn die Gemeinde am Traunsee stößt beim Leitungswasser an die Grenzen, wie "orf.at" berichtet. 

Größere Regenmengen bleiben seit längerem aus und die Quellen oberhalb der Gemeinde sind vom Regenwasser abhängig. "Wir haben noch kein gravierendes Problem, aber man merkt schon, dass wir an unsere Grenzen stoßen", so der Bürgermeister von Traunkirchen, Christoph Schragl (ÖVP), gegenüber "orf.at". Wenn es so weitergeht, werde es eine verstärkte Wasserknappheit geben, so Schragl. 

Er ruft die Traunkirchner daher auf, die Pools nicht aufzufüllen, bei der Gartenbewässerung auf Regenwasser zu setzen und die Pflanzen nicht mit Leitungswasser zu gießen. 

Trockenheit: Vorarlberger Gemeinde stand vor Wassernot

Bregenz. Die Vorarlberger Gemeinde Langen bei Bregenz ist am Montag vor akuter Wassernot gestanden. Aufgrund noch nicht näher bekannter Umstände sei ein plötzlicher Mangel in der Wasserversorgung aufgetreten, informierte am Dienstag das Land. Mit der Wasserversorgung der Nachbargemeinde Eichenberg wurde ein Notverbund eingerichtet, mehrere Feuerwehren aus der Region halfen bei der Befüllung des Trinkwasser-Hochbehälters.

Dennoch wurden die rund 1.500 Einwohner der Gemeinde zum Wassersparen aufgerufen. "Bitte Wasser NUR (sic!) für die kleine Körperpflege und als Trinkwasser für Mensch und Tier verwenden! Rasen gießen, Pools füllen, Vorplätze reinigen, Auto waschen, usw. sind bis auf weiteres strengstens untersagt", hieß es auf der Homepage von Langen, das etwa zehn Kilometer von Bregenz entfernt liegt.

Für die Zukunft soll eine solche Notsituation ausgeschlossen werden können. Mit Bregenz-Fluh wurde bereits ein Notverbund installiert, die Inbetriebnahme war aber noch nicht möglich. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten ist die benötigte Druckerhöhungspumpe noch nicht eingetroffen.

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