09. November 2019 | 16:25 Uhr

Tornado ALarm in der Steiermark © Facebook/Aktuelle Wetterwarnungen Österreich

Wetterphänomen

Tornado-Alarm in der Steiermark? Wirbel um Fotos

Auf Facebook verbreiteten sich die seltsamen Bilder rasch wie der Wind.

Im Raum zwischen Bad Waltersdorf und Fürstenfeld in der Steiermark hat am Samstagnachmittag eine Trichterwolke für Aufsehen gesorgt. Fotos des Wetterphänomens machten auf Facebook rasch die Runde - die Form der Wolke erinnert immerhin an einen Tornado.

Wie ZAMG-Meteorologe Friedrich Wölfelmaier auf APA-Anfrage sagte, würden die Wetterdaten zu so einer Wolke passen: "Es hat am Nachmittag in diesem Bereich Schauer und auch einen Blitz gegeben." Man könne sagen, dass es sich dabei um eine Trichterwolke handelt, die sich aus einem Gewitter, beziehungsweise aus einem gewittrigen Schauer in Richtung Boden bewegt hat: "Für November ist das eher außergewöhnlich."

Nach dem, was man auf den Bildern im Internet sehe, dürfte es sich bei der Wolke um ein kleinräumiges Phänomen gehandelt hat. Ob es mit hohen Windgeschwindigkeiten am Boden einhergegangen ist, war vorerst schwierig zu sagen, es sei nämlich nicht genau zu erkennen, ob der Trichter auch tatsächlich bis zum Boden gereicht hat. Bei der nächstgelegenen Wetterstation seien laut Angaben der ZAMG jedenfalls maximale Windgeschwindigkeiten von lediglich 25 km/h gemessen worden.

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Etwas Nebel, sonst meist sonnig, 0/10°

Unter dem Einfluss von hohem Luftdruck präsentiert sich das Wetter bis zum Abend meist sonnig und trocken. Nur in Teilen Kärntens, in der Südoststeiermark sowie auch im Burgenland können sich Nebelfelder zum Teil noch zäh halten und lichten sich auch am Nachmittag oft nur langsam. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum mitunter lebhaft aus östlichen bis südöstlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 6 und 14 Grad, mit den höchsten Werten in Tirol. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag ist es in den meisten Landesteilen sternenklar und trocken. Allerdings steigt während der zweiten Nachthälfte in den Niederungen sowie in inneralpinen Becken und Tälern die Neigung zu Nebel oder Hochnebel an. Der Wind weht meist nur schwach. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf plus 6 bis minus 2 Grad.
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