10. November 2016 | 08:31 Uhr

snow328.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Neuschnee-Warnung

Tief "Julia" bringt Schnee im ganzen Land

Der Winter nimmt einen neuen Anlauf - am Samstag gibt es Schnee auch in Wien.

Tief "Julia" zieht am Donnerstag nördlich an Österreich vorbei nach Osteuropa. An der Rückseite des Tiefs stellt sich die Strömung von West auf Nord um - damit gelangt am Freitag wieder kältere Luft in den Alpenraum. Hinter "Julia" macht sich ein zweites, noch namenloses Tief von den britischen Inseln auf den Weg nach Mitteleuropa und erreicht am Freitag den Böhmerwald. Damit dürfte sich vor allem in der Nacht von Freitag auf Samstag Schnee bis ins Flachland ausgehen. Die Prognose im Detail:

Schon am Donnerstag kommen in Vorarlberg und im Tiroler Oberland mehr als 30 Zentimeter Neuschnee zusammen, von der Nordkette über die Kitzbüheler Alpen fallen zwischen 5 und 15 Zentimeter.

Freitag: Schneefall breitet sich aus

Am Freitag gibt es ganz Österreich dicht bewölken Himmel und kaum Auflockerungen. Von Westen her breiten sich Niederschläge aus, die in den Bergen ergiebig ausfallen können. Gegen Abend intensiviert sich der Niederschlag im Grenzgebiet zu Slowenien deutlich, hier greift ein Italientief ins Wettergeschehen ein.

Die Schneefallgrenze liegt zwischen 300 und 800 Meter Seehöhe. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordost, vor allem über den Berggipfeln weht der Wind kräftig. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag maximal 2 bis 7 Grad.

Aktuelle Neuschnee-Prognose für Freitag:
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Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

In der Nacht auf Freitag sinken die Temperaturen und damit schneit es im Osten bis ins Flachland.

Samstag: Schnee auch in Wien

Samstagfrüh schneit es dann auch im Großraum Wien, höhere Lagen in den Außenbezirken können leicht angezuckert werden. Für eine Schneedecke in der Innensta dt wird es aus heutiger Sicht aber nicht reichen, untertags wird es mit bis zu 5 Grad zu warm für die weiße Pracht.

Im ganzen Land halten sich am Samstagvormittag dichte Wolken und besonders entlang der Alpennordseite sowie im äußersten Osten regnet bzw. schneit es noch ein wenig. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen rund 300 und 900 Meter Seehöhe. Ab Mittag lockern die Wolken vor allem im Flachland sowie an der Alpensüdseite immer mehr auf. Die Temperaturen steigen auf 2 bis 7 Grad.

Entspannung ab Sonntag

Am Sonntag zeichnet sich Entspannung ab. Es bleibt in ganz Österreich trocken und auch recht sonnig, zähe Hochnebel können sich aber bis in den Nachmittag hinein halten. Im Westen ziehen einige dichtere Wolken durch. Im Osten bleibt es mit kaltem Nordwind bei Höchstwerten von 4 Grad, im Westen steigen die Temperaturen auf 7 Grad.

Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss wird es am Montag verbreitet sonnig, im Westen rückt auch schon wärmere Luft nach und lässt die Temperaturen bis auf 9 Grad steigen. Im Osten halten sich noch kältere Luftmassen, mehr als 4 Grad gehen sich hier nicht aus.

 

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Kalt mit Schauern, 7/12°

Im Westen Österreichs regnet es immer häufiger, in Oberösterreich, Salzburg und Osttirol kommt es nach kurzen Auflockerungsphasen auch noch zu Gewittern. Nach Osten und Südosten zu gibt es bis über Mittag noch größere Sonnenfenster, in der Folge kommt es aber zu einigen Regenschauern und Gewittern, örtlich auch zu Starkregen oder sogar kleinen Hagelkörnern. Der Wind dreht mehrheitlich auf westliche Richtung und kann speziell im Vorfeld von Gewittern teils lebhaft bis kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen von West nach Südost etwa 14 bis 24 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht geht es großteils dicht bewölkt weiter und in vielen Regionen kommt es zu weiterem Regen bzw. zu einigen Regenschauern. Die letzten Gewitterzellen ziehen Richtung Osten und Südosten ab. In den Nord- und Zentralalpen sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 1000m Seehöhe. Größere Auflockerungen sind am ehesten über der südöstlichen Steiermark und dem Südburgenland möglich. Der Wind legt zu und kommt dann an der Alpennordseite teils lebhaft aus West-Nordwest, abschnittsweise kann er auch auf der Alpensüdseite durchgreifen. Tiefsttemperaturen 2 bis 12 Grad.
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