22. Jänner 2016 | 16:59 Uhr

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Wetter-Warnung

Tief "Iris" bringt Schnee und Glatteis

Das Wochenende wird im Norden und Osten ungemütlich.

Von Westen her steuern Ausläufer von Tief "Iris" auf den Alpenraum zu - damit wird es zwar langsam wieder wärmer, zuvor aber bestimmen Schnee und Glatteis das Wochenende. Für Salzburg, Ober- und Niederösterreich, die Steiermark sowie Wien gilt eine Glatteiswarnung.

Aktuelle Unwetter-Warnung:
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Glatteis und Schnee
Am Samstag quert eine markante Störung Österreich mit teils ergiebigen Niederschlägen vor allem im Norden und Nordosten. Die Schneefallgrenze liegt am Morgen in Vorarlberg bereits um 1000 Meter und steigt im Tagesverlauf nach Osten zu ebenfalls an, ein Zeichen für den Temperaturanstieg ist dabei der auflebende Westwind. Somit kann es zwischen Vorarlberg und der Wachau zu gefrierendem Niederschlag kommen, da der Boden noch frostig ist. Ganz im Osten fällt tagsüber noch Schnee bis in die Niederungen.

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Schnee auch am Sonntag
Am Sonntag hält sich vor allem im Norden und Osten Restbewölkung mit etwas Regen sowie Schneefall oberhalb 600 Meter. In alpinen Becken im Süden ist auch mit Nebel zu rechnen. Tagsüber setzt sich aber bereits öfter die Sonne oder zumindest freundlicheres Wetter durch. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 2 bis 7 Grad.

Weechselhafter Montag
Am Montag scheint im Westen sowie im Süden bis auf einzelne flache Frühnebelfelder und ein paar hohen, dünnen Wolken tagsüber recht verbreitet die Sonne. In den Norden und Osten ziehen hingegen die Wolken einer Störung und zeitweise regnet oder schneit es. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 600 und 900 Meter Seehöhe. Lokal ist auch Glatteisbildung möglich. Die Temperaturen erreichen 0 bis 10 Grad, wobei es im Norden am kältesten bleibt.

Es wird milder - Schneefallgrenze steigt
Am Dienstag halten sich stellenweise zähe Hochnebelfelder, ansonsten scheint bei wechselnder Bewölkung zeitweise die Sonne. Später werden die Wolken im Westen dichter und einzelne Regenschauer können heranziehen. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 1200 und 1500 Meter Seehöhe. Die Temperaturen steigen auf 1 bis 11 Grad.

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Umfangreiche Behinderungen durch Schneefall

Staus verzeichnete der ÖAMTC Samstagfrüh nicht nur bei der Anreise zum Hahnenkammrennen in Kitzbühel oder vor dem Grenzübergang in Kiefersfelden. Dichter Schneefall von Tirol bis Niederösterreich führte auch zu Problemen auf der West Autobahn oder der Mühlkreis Autobahn. Der Brand eines Reisebusses stoppte zudem den Verkehr auf der A10 beim Knoten Pongau.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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