11. Jänner 2017 | 08:31 Uhr

schnee94.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Vorschau

Tief "Dieter" bringt halben Meter Neuschnee

Kurze Kältepause - ab Donnerstag rollt die nächste Schneewalze an.

Die extreme Kälte ist ab Mittwochabend vorbei. Mit einer Warmfront kommt Bewegung ins Wettergeschehen.

Glatteis
Von Westen her wird es im Lauf des Tages zögerlich milder, die Front bringt etwas Neuschnee und in tiefen Lagen Regen. Auf dem kalten Boden kann der Regen rasch gefrieren, und es besteht bis Donnerstagmorgen verbreitet Glatteisgefahr. >> Die Prognose im Detail: Wo wird es wann glatt?

Neuschnee
Mit einer nachfolgenden Kaltfront von Tief "Dieter" sinken die Temperaturen ab Freitag verbreitet wieder unter den Gefrierpunkt, und von Vorarlberg bis Niederösterreich fällt wieder Schnee. In Summe kommen bis Sonntag zwischen 20 und 50 Zentimeter Neuschnee dazu - etwas mehr sogar am Arlberg (bis zu 80 Zentimeter) und in den Salzburger Tauern (bis zu 60 Zentimeter).

Die Prognose im Detail:

Mittwoch
Von Westen zieht im Tagesverlauf eine Störungszone durch und damit verdichten sich in den westlichen Landesteilen bereits am Vormittag die Wolken und nachmittags setzt dort Schneefall ein, wobei sich in tiefen Lagen mit einsetzendem Westwind auch Regen dazu mischen kann. Damit besteht auf den noch gefrorenen Böden lokal Glättegefahr. Erst in den Abendstunden breiten sich die Niederschläge, überwiegend in Form von leichtem Schneefall in Richtung Osten aus, davor zeigt sich hier tagsüber noch lange Zeit die Sonne. Es ist allgemein schwach windig, mit Störungsdurchzug dreht der Wind auf Südwest bis West. Frühtemperaturen minus 15 bis minus 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West minus 2 bis plus 4 Grad.

Donnerstag
Während der Morgenstunden schneit es vor allem an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten noch vereinzelt, in tiefen Lagen kann sich lokal auch Regen dazu mischen, somit besteht örtlich Glättegefahr. Alpensüdseitig bleibt es niederschlagsfrei. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 1000 und 500 Meter. Spätestens am Vormittag klingen die Niederschläge im Flachland aber ab, teils kommt die Sonne durch. Im Alpennordstau schneit es bis zum Abend bei leicht ansteigender Schneefallgrenze weiter. Besonders im Donauraum und am Alpenostrand bläst kräftiger, auf den Bergkämmen stürmischer Westwind. Frühtemperaturen minus 8 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West plus 2 bis plus 7 Grad.

Freitag
Im Bergland und auch südlich des Alpenhauptkammes ist der Himmel wolkenverhangen und dort schneit es immer wieder bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und 600 Meter Seehöhe. Weiter im Norden wechseln hingegen kurze sonnige Phasen mit ein paar dichteren Wolken. Während es im Alpenvorland zeitweise schneit, bleibt es in den Landesteilen nördlich der Donau weitgehend trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und auf den Bergen teils lebhaft aus West. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.

Neuschnee-Prognose für Freitag:
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Samstag
Das Wolkenband einer Kaltfront liegt am Samstag über und nördlich des Alpenhauptkammes. Damit dominieren von Vorarlberg über Salzburg bis ins östliche Flachland oft dichte Wolken und es schneit zumindest örtlich. Der meiste Schnee fällt jedoch in den Staulagen alpennordseitig. Im Osten lässt hingegen nachmittags der Schneefall nach und mitunter zeigt sich noch die Sonne. Wetterbegünstigt sind die Landesteile im Süden und Südosten. Hier scheint neben nur einigen dichteren Wolken häufig die Sonne. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen. In der Früh zeigt das Thermometer minus 10 bis plus 1 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit minus 3 bis plus 5 Grad erreicht.

Neuschnee-Prognose für Samstag:
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Sonntag
Von Vorarlberg bis Salzburg sowie in Osttirol und Oberkärnten muss sich die Sonne den Himmel oft mit dichten Wolken teilen. Örtlich schneit es, vor allem in Vorarlberg und Tirol. Weiter im Osten präsentiert sich das Wetter hingegen meist sonnig und trocken. Nur vereinzelt zieren ein paar dichtere Wolken den Himmel. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht schwach bis mäßig. Von minus 12 bis minus 1 Grad in der Früh steigen die Temperaturen bis zum frühen Nachmittag auf minus 5 bis plus 3 Grad.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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