25. April 2019 | 07:22 Uhr

Herbst Regen © Getty Images

Nach Sahara-Hitze

Temperatursturz um 20 Grad im Anmarsch

 Tief 'Theodor' schaufelt kühle Atlantikluft nach Europa. 

Mit Temperaturen an die 30 Grad steuert Österreich heute den bisher heißesten Tag des Jahres an. Hotspot der frühen Hitzewelle ist dabei die Bundeshauptstadt Wien, wo bereits die ersten privaten Freibäder geöffnet haben und auch fleißig frequentiert werden.

Saharawind

Verantwortlich für den Frühsommer ist eine subtropische Luftströmung aus dem afrikanischen Raum. Diese Winde bringen aber nicht nur heiße Luft, sondern auch röt­lichen Saharasand nach Österreich, was zum Phänomen des „Blutregens“ führt.

Das Wetter heute im Detail

Donnerstag. Im Osten und Südosten halten sich in den unteren Schichten vereinzelt noch einige Restwolken. Die Bewölkungsdichte nimmt aber rasch ab und bei aufgelockerter Quellbewölkung scheint in der Folge recht häufig die Sonne. Unter Föhneinfluss sehr sonnig ist es die Alpennordseite entlang, während sich von Süden her zahlreiche Wolken an den Bergflanken stauen. Dabei kann es vor allem in Osttirol und Kärnten immer wieder regnen. Im Tagesverlauf sind auch im Bereich des Alpenostrandes einzelne Regenschauer möglich.

Auch am Freitag sollen die Temperaturen auf 30 Grad steigen. Aber am Samstag dann der Kälteeinbruch ... 

Temperatursturz

Ab Samstag allerdings heißt es erst einmal vom Frühsommer Abschied nehmen. Tief „Theodor“ schaufelt kühle Atlantikluft nach Europa. Die Temperaturen sinken dann auf etwa 10 Grad. Auch mit den ein oder anderen Niederschlägen muss gerechnet werden. Ab Montag bessert sich das Wetter wieder.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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