22. November 2021 | 06:15 Uhr

Wetter | Bis zu zwei Meter Neuschnee im Anmarsch © APA/EXPA/JFK

Temperatursturz

Jetzt kommt Schnee bis in viele Täler

Die Temperaturen gehen deutlich zurück - die Schneefallgrenze sinkt auf 500 Meter.

Der neuerliche harte Lockdown am Montag startet mit Regen. Beim Wetter folgen dann wieder Nebel, aber auch Sonne und Föhn, prognostizierten die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Die Schneefallgrenze sinkt zu Wochenbeginn stellenweise auf 500 Meter.

Die Prognose im Detail

Eine schwache Kaltfront von Nordwesten bringt zum Wochenstart in allen Landesteilen viele dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich damit kaum. Mit den Wolken setzt im Tagesverlauf außerdem Regen ein, der sich bis zum Abend auf nahezu alle Landesteile ausbreitet. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.100 Meter Seehöhe. Lediglich im Süden geht der Niederschlag erst oberhalb von rund 1.300 Meter Seehöhe in Schneefall über. In der Nacht auf Dienstag regnet und schneit es vor allem am Alpennordrand noch örtlich. Die Schneefallgrenze sinkt dann auf Lagen um 700 Meter Seehöhe herab. Der Wind weht meist nur schwach, im Osten mitunter auch mäßig, aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen bei minus ein bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei fünf bis zehn Grad.

Im Bereich der Alpen startet der Dienstag mit nächtlichen Restwolken. Vereinzelt fallen bis auf Lagen um 600 Meter Seehöhe auch noch allerletzte Schneeflocken. Abseits des Berglands liegt in den Becken und Tälern zunächst örtlich Nebel und Hochnebel, außerhalb der Nebelgebiete ist es jedoch bereits öfters sonnig. Bis zum Nachmittag kann sich schließlich allgemein in Österreich sonniges Wetter behaupten. Der Wind aus West bis Nord weht am Alpenostrand und im Wiener Becken teils mäßig. In der Früh hat es minus vier bis plus fünf Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit vier bis zehn Grad erreicht, am wärmsten ist es im Westen.

Schneefallgrenze sinkt

Hochdruckeinfluss bringt am Mittwoch ruhiges Herbstwetter. In den Niederungen sowie in den Tälern und Becken liegen in den ersten Stunden aber wieder Nebel- und Hochnebelfelder. Oft lichten sich diese aber spätestens am Nachmittag. Abseits des Nebels sowie generell im Bergland scheint die Sonne den ganzen Tag von einem strahlend blauen Himmel. In Föhnstrichen und im Osten kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus Ost bis Süd auf. Die Frühtemperaturen betragen minus sieben bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen drei bis zehn Grad, am wärmsten ist es in mittleren Höhenlagen an der Alpennordseite.

Mit der föhnigen Südwestströmung stauen sich am Donnerstag an der Alpensüdseite allmählich tiefe Wolkenfelder und am Nachmittag beginnt es von der Silvretta bis nach Oberkärnten auch ein wenig zu regnen oder zu schneien, Schneefallgrenze liegt bei 1.500 Meter. Im übrigen Österreich halten sich über den Niederungen Nebel- und Hochnebelfelder hartnäckig. Aber auch abseits der Nebelzonen ziehen von Süden her einige hohe Wolkenfelder durch und lassen oft nur diffuses Sonnenlicht zu. In Föhnstrichen und im östlichen Flachland bläst mäßiger bis lebhafter Südost- bis Südwind. Die Frühtemperaturen betragen minus fünf bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel oder Föhn zwei bis zehn Grad.

Mit Störungseinfluss bedecken am Freitag verbreitet dichte Wolken den Himmel und es regnet oder schneit häufig. Mit einer Tiefdruckentwicklung über Oberitalien könnte es vor allem im Süden und Südosten auch kräftig regnen. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden teilweise auf 500 Meter, im Süden bleibt sie noch deutlich höher. Im Norden und Osten kommt mäßiger Westwind auf. Die Frühtemperaturen erreichen minus ein bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen ein bis sechs Grad.
 

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Erst sonnig, nachmittags gewittrig, 18/34°

In der Osthälfte scheint noch für ein paar Stunden die Sonne. Vom westlichen Bergland ausgehend werden jedoch Quellwolken immer mächtiger und mit diesen gehen schließlich erste Regenschauer und Gewitter nieder, die sich in der Folge in Richtung Osten und Südosten ausbreiten. Während es im äußersten Osten mitunter sogar trocken bleibt, liegt der Niederschlagsschwerpunkt generell über den Alpengipfeln. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, in Gewitternähe muss aber stellenweise mit kräftigen Böen gerechnet werden. Mit 26 bis 37 Grad sind die Nachmittagstemperaturen erreicht, am wärmsten weiter im Osten. Heute Nacht: Während der Abendstunden gehen über dem westlichen und südwestlichen Bergland noch verbreitet, überall sonst nur noch vereinzelt Regenschauer und Gewitter nieder. Stellenweise können diese auch kräftig ausfallen. Bis nach Mitternacht lassen die Niederschläge aber insgesamt nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Der Wind weht abseits von Schauern und Gewittern überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe können mitunter lebhafte bis kräftige Sturmböen auftreten. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 23 Grad.
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