02. November 2016 | 10:41 Uhr

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Polare Kälte

Temperatursturz: Jetzt kommt der Frost

Durch Zufuhr polarer Luft wird es in den nächsten Tagen nicht unfreundlich, aber kalt.

Es wird empfindlich kälter. In der Nacht auf Freitag dürfte der Frost weite Teile Österreichs im Griff haben - auch im östlichen Flachland können die Temperaturen zwischenzeitlich unter den Gefrierpunkt sinken. Verantwortlich für den Wetterumschwung ist Tief "Gisi", das von Skandinavien in Richtung Baltikum zieht. "Gisis" Kaltfront überquert am Mittwoch den Alpenraum, dahinter gelangt polare Kaltluft bis nach Mitteleuropa. Die Aussichten für die kommenden Tage im Detail:

Am Donnerstag lockert die Restbewölkung mehr und mehr auf, damit wird es überall zeitweise sonnig. Im Norden her ziehen aber auch Wolkenfelder und mit ihnen einige Schauer durch. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei rund 700 Meter Seehöhe, steigt im Lauf des Vormittags allmählich an. Im Norden und Osten weht weiterhin teils lebhafter Wind aus westlichen Richtungen, sonst ist es überwiegend schwach windig. In der Früh zeigt das Thermometer -1 bis +6 Grad, tagsüber werden 5 bis 14 Grad erreicht.

Frostiger Freitag

Mit Zwischenhocheinfluss wird das Wetter am Freitag im ganzen Land freundlicher, aber in der Früh ist verbreitet schon mit leichtem Frost zu rechnen. Untertags bleiben Wolkenfelder die Ausnahme. Über Tälern und Becken halten sich in den Morgenstunden Nebel- und Hochnebelfelder, diese lösen sich jedoch rasch auf. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -4 und +3 Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 15 Grad.

Temperatur-Prognose für die Nacht auf Freitag
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Erster Frost: Das sollten Sie beachten
Wenn es frostig wird, brauchen Pflanzen und Bäume einen besonderen Schutz, damit Sie die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehen. Empfindliche Kübelpflanzen überwintern am besten im Haus. Im Winterquartier sollte es je nach Pflanze nicht zu hell aber auch nicht zu dunkel sein. Vergessen Sie nicht auf das regelmäßige Gießen, sonst trocknet die Pflanze komplett aus und wird kaputt. Kübelpflanzen können aber auch in einer windgeschützten Ecke auf der Terrasse überwintern. Stulpen Sie der Pflanze ein Winterschutzvlies über! Zu groß gewordene Kübelpflanzen können noch vor dem Umzug aus dem Garten zurückgeschnitten werden.

Der Samstag startet in den Niederungen mit Nebel und Hochnebel. An der Alpennordseite ist es föhnig aufgelockert. Im Laufe des Vormittags ziehen von Südwesten bereits erste Wolkenfelder über das Land und am Nachmittag bricht der Föhn zusammen und sowohl im Westen als auch im Süden setzt Regen ein. Sonst überwiegen meist dichte Wolken. Frühtemperaturen -2 bis +6 Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Sonne, Nebel und Föhn 7 bis 16 Grad.

Neuschnee-Prognose bis Samstag
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Am Sonntag rasseln die Temperaturen dann weiter in den Keller. Verbreitet ist es trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf 700 bis 1000 Meter. Die Temperaturen kommen nicht über 4 bis 9 Grad hinaus, meist kühlt es ab Mittag deutlich ab.

 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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