20. März 2020 | 21:54 Uhr

Regen Hitzesommer © Getty Images

Polarluft kommt

Temperatur-Sturz um 20 Grad

Das Wetter kommt den Vorgaben der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus entgegen.

Wien. Auf Österreich steuert ein massiver Kaltlufteinbruch zu, der bereits ab heute zu einem Sturz um bis zu 20 Grad von frühlingshaften Traumtemperaturen zu winterlichem Frostwetter führt: Samstagfrüh mag sich vielerorts zwar noch die Sonne zeigen, doch danach schließen die letzten Wolkenlücken – und die Polarluft übernimmt das Kommando. Damit sinkt die Schneefallgrenze deutlich, und heftiger Regen setzt ein – drinnenzubleiben, um dem ­Coronavirus aus dem Weg zu gehen, dürfte jetzt kein Problem mehr sein.

Alarm für heimisches Obst: Sogar bis –5 Grad denkbar

Das gilt auch für den Sonntag und möglicherweise für die ganze Woche, wenn die Höchsttemperaturen in Österreich nur noch zwischen null und sieben Grad liegen. Sollte Österreich vom Kern der Kaltluft voll erwischt werden, sind selbst im Flachland Tiefstwerte von minus fünf Grad Celsius denkbar. Derartige Temperaturen sind für die zweite Märzhälfte nichts Ungewöhnliches – jedoch haben durch das vorangegangene warme Wetter die Pflanzen aber früh ausgetrieben. Am stärksten betroffen ist die Marille sowie Apfel-, Birnen- und Kirschkulturen.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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