14. Oktober 2016 | 06:36 Uhr

Windsack © APA/dpa (Archiv)

Unwetter-Warnung

Sturm- und Regenwarnung für Teile Österreichs

Böen über 100 km/h möglich - im Süden Regenmengen bis zu 70 Liter.

Am Freitag wird die Südwestströmung an die Alpen stärker, der Föhn legt weiter zu. Diese Kombination beschert Teilen Österreichs eine Unwetter-Warnung.  

Auf den Bergen und den Föhnschneisen der Alpennordseite wird es stürmisch. In Vorarlberg und Tirol sind bis in die Nachtstunden Sturmspitzen von über 100 km/h möglich. Auch für den Ostalpenrand und das östliche Flachland gilt eine Sturmwarnung. Hier sollten die Böen aber etwas moderater ausfallen und nur bis zu 80 km/h erreichen. Dazu wird es auch in den Bergen extrem mild. Die Nullgradgrenze steigt auf über 3.000 Meter.

Die Wolken im Südstau sorgen ab dem Nachmittag bis in den Samstag hinein für lokal große Regenmengen. 30 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter sind in Osttirol und Kärnten möglich.  
 

Aktuelle Unwetter-Warnung:

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Erst im Laufe des Samstags nimmt die starke Südwestströmung ab, der Föhn schwächt sich ab. In der Folge stellt sich die Wetterlage wieder um und von Nordwesten ziehen feuchte und auch kühlere Luftmassen heran.

Samstag
Im Südwesten Österreichs bleibt es am Samstag grau in grau und häufig regnet es, auch intensiv. Mitunter gibt es dort lokale Gewitter. Überall sonst wechseln bis zum Vormittag Wolken und Sonne einander ab. Im Lauf des Nachmittages werden die Wolken allmählich dichter und Regenschauer kommen auf. Im Nordosten bleibt es bis zum Abend trocken. Die höchsten Temperaturen: 12 bis 20 Grad.

Sonntag
In der Nacht auf Sonntag zieht eine Störungszone über Österreich, sie erreicht bis zum Morgen auch den Osten und Südosten mit Niederschlägen. Während es in Vorarlberg und Tirol hinter der Front rasch auflockert und sich zunehmend sonniges Wetter durchsetzt, bleibt es in der Osthälfte oft recht lange trüb und immer wieder regnet es. Bis zum späten Nachmittag erreichen die Sonnenfenster auch Gebiete weiter im Osten. In Niederösterreich, in Wien, in der östlichen Steiermark sowie im Burgenland dürfte es aber bis zum Abend trüb bleiben. Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West 11 bis 18 Grad.

Montag
Über dem Wald- und Weinviertel, dem Wiener Becken sowie über dem Burgenland liegen am Montag oft hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, die sich auch am Nachmittag nur stellenweise etwas lichten werden. Sonst ist es freundlicher und zunächst oft auch sonnig, von Vorarlberg und Tirol her machen sich allerdings teils dichtere Wolken in mittleren Schichten auf den Weg in Richtung Osten. Somit werden die sonnigen Abschnitte tagsüber auch in der Westhälfte immer seltener. In Teilen Niederösterreichs und Wien setzt erneut mäßiger bis lebhafter Ost- bis Südostwind ein. Tageshöchsttemperaturen je nach Sonnenscheindauer 11 bis 20 Grad. Am wärmsten wird es erneut im Westen.

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Im Südosten Österreichs schneit es regional bis weit in den Nachmittag hinein, nur in ganz tiefen Lagen kann der Schnee mit Regentropfen vermischt sein. Dazu bläst in freien Lagen teils lebhafter, eisiger Nordwestwind, der zusätzlich Probleme verursachen kann. In einigen Tälern der Alpensüdseite greift der Nordföhn durch und sorgt für Auflockerungen. Insgesamt darf jedoch mit allmählicher Wetterberuhigung gerechnet werden, die Niederschläge lassen im Großteil Österreichs bereits nach. Ein paar Sonnenfenster sind schließlich auch nördlich der Alpen noch möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist der Himmel in Osthälfte anfangs aufgelockert bis gering bewölkt. Sonst werden die Wolken von Westen her dichter und es gibt von Vorarlberg bis nach Oberösterreich teils gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze zieht sich von tiefen Lagen bereits bis gegen 1000m Seehöhe zurück. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen der Nacht in der Osthälfte meist zwischen minus 12 und minus 5 Grad, sonst zwischen minus 5 und plus 3 Grad.
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