10. Dezember 2017 | 17:44 Uhr

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Wetterwarnung

Sturm und Orkan: Warnung für Tirol

Am Montag Orkanböen mit bis zu 130 km/h.

Das Land Tirol hat am Sonntagnachmittag angesichts der bevorstehenden Orkanböen eindringlich von Aktivitäten im Wald abgeraten und zu erhöhter Vorsicht im Hochgebirge gemahnt. In den typischen Föhntälern des Tales war noch am Sonntag mit Sturmböen mit bis zu 100 km/h Windgeschwindigkeit zu rechnen. Am Montag sollten die Böen dann noch stärker ausfallen, die Lawinengefahr wird ansteigen.
 
Am Montag wurden Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h im ganzen Land erwartet, in den klassischen Föhntälern auch bis zu 130 km/h. In Wäldern bestand durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume Lebensgefahr, hieß es seitens des Landesforstdiensts. Auch die Lawinensituation wird sich zuspitzen. "Durch die Kombination von Neuschnee mit stürmischen bis orkanartigen Winden entsteht eine kritische Lawinensituation, bei welcher wir mit einer Lawinenwarnstufe 4 (große Lawinengefahr, Anm.) auf der fünfstufigen Skala rechnen", betonte Rudi Mair vom Lawinenwarndienst. Von Skitouren, Variantenfahrten und Aktivitäten im freien Gelände sei dringend abzuraten.
 
Die Landeswarnzentrale riet zur Vorsicht vor umherfliegenden Teilen. Lose Gegenstände im Garten oder auf dem Balkon sollten entsprechend verstaut und gesichert, Autos auf sicheren Parkplätzen abgestellt werden. Ein Ende des Sturmtiefs wurde für Dienstag früh prognostiziert.

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad.
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