10. Februar 2020 | 11:29 Uhr

Panda Wien © APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC

Wegen Orkan-Böen

Sturm ''Sabine'': Tiergarten Schönbrunn gesperrt

Friedhöfe bleiben für Trauerfeiern vorerst geöffnet. Allerdings sind die Wiener Parkanlagen gesperrt.

Wegen des Sturmtiefs "Sabine" sind am Montag Parkanlagen sowie die Tiergärten gesperrt worden. Der Tiergarten Schönbrunn schloss seine Pforten gegen 11.00 Uhr, die Bundesgärten schlossen Augarten, Belvederegarten, Burg- und Volksgarten und den Schlosspark Schönbrunn. Offen sind die Friedhöfe, jedoch riet ein Sprecher der Bestattung Wien, diese nur bei unbedingter Notwendigkeit aufzusuchen.

Die rund 40 Trauerfeiern, die für den heutigen Tag angesetzt sind, werden voraussichtlich aber stattfinden können, sagte Florian Keusch, Leiter Kommunikation bei der Bestattung. Die derzeitige Wetterlage sorgt aber dafür, dass auch die Prater-Hauptallee, der Donaupark, der Wasserpark, der Türkenschanzpark sowie der Kurpark Oberlaa vorerst keine Besuche zulässt, sagte der Wiener Stadtgartendirektor Rainer Weisgram am Montag der APA.

Weisgram appellierte, für die Dauer des Sturms die Nähe von Bäumen zu meiden. Es würden insgesamt 60 Anlagen, die mit Toren und Zäunen versehen sind, geschlossen und zusätzlich mit einem Absperrband versehen, dass das jeweilige Gelände als bis auf Weiteres nicht zugänglich kennzeichnet. Dazu kommen weitere 160 Anlagen in der Bundeshauptstadt, die ebenfalls mit einem Sperrband versehen werden. Gesperrt ist am Montag auch der Eistraum am Rathausplatz, zumindest bis 17.00 Uhr. Der Lainzer Tiergarten bleibt laut Forstdirektor Andreas Januskovecz ebenfalls geschlossen.

Die Berufsfeuerwehr Wien ist jedenfalls auf etwaige Einsätze vorbereitet, Aus- und Fortbildungen wurden abgesagt, sagte deren Sprecher Gerald Schimpf. Das Sturmtief "Petra" die Einsatzkräfte bereits am Dienstag vergangener Woche auf Trab gehalten: Rund 300 zusätzliche Einsätze wurden vor sechs Tagen registriert.
 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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