15. Mai 2014 | 07:39 Uhr

unwetterkarte.jpg © wetter.at

Orkan

Hier drohen die schlimmsten Unwetter

Sturmböen und Starkregen sorgen für Schäden an Dächern und Problemen auf den Straßen.

Ein mächtiges Tief von der Adria hat Österreich von Ungarn her erreicht. Bis Samstag wird es richtig ungemütlich. Am Donnerstag erreicht der Sturm bereits Spitzen von 140 km/h, dazu gibt es Starkregen mit enormen Mengen Wasser, lokal können Hochwässer entstehen.

Nordalpen am stärksten betroffen:
Am schlimmsten trifft das Tief die Grenzregion Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich. Hier werden Regenmengen von 100 bis 150 mm zusammenkommen, das sind 100 bis 150 Liter pro Quadratmeter. Auch an den "Randzonen", vor allem im Salzkammergut uond dem Industrieviertel in Niederösterreich muss mit Starkregen gerechnet werden - und das bis Samstagnachmittag fast durchgehend! Auch im gesamten übrigen Österreich regnet es zum Teil ergiebig.

unwetterkarte.jpg © wetter.at

(Klicken Sie auf die Karte um Unwetterwarnungen für Ihren Bezirk zu erhalten)

Windspitzen 140 km/h:
Kräftiger Nordwind bläst bis Freitag im Osten und Süden, am heftigsten in der Nacht zum Freitag im Südburgenland (Bezirk Oberwart) und in der Steiermark. Auf den Bergen kann der Orkan sogar 170 km/h erreichen.

wind.jpg © wetter.at

(Mit einem Klick gelangen Sie zur aktuellen Wind-Vorhersage)

Diese Gefahren drohen:
Derartige Windgeschwindigkeiten können ganze Bäume entwurzeln. Fußgänger in Waldgebieten sollten äußerst vorsichtig sein, vor Sport in der Nähe von großen Bäumen wird dringend abgeraten. Lose Gegenstände können sich zudem von Hausdächern lösen und zu Boden stürzen. Autofahrer sollten das Tempo reduzieren  und auf den Seitenwind Acht geben.

Feuerwehren bereits im Einsatz:
Im Burgenland waren seit Mittwochabend 17 Feuerwehren aufgrund des angekündigten Sturms im Einsatz. Wie bereits beim Starkregen am Sonntag war auch dieses Mal zunächst der Landessüden am stärksten betroffen, teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland (LSZ) heute, Donnerstag, der APA mit. Die Einsatzkräfte mussten umgestürzte Bäume entfernen, verletzt wurde niemand. Bis zu 130 km/h kann der Sturm am Donnerstag erreichen. Die stärksten Böen dürfte es von Illmitz und Mattersburg bis Bad Tatzmannsdorf geben. Die Hochwassersituation sei "sehr sensibel", heißt es von der Landessicherheitszentrale Burgenland.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter