24. Dezember 2023 | 08:25 Uhr

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Feuerwehreinsätze

Sturm hinterlässt Spur der Verwüstung in Niederösterreich

Das Sturmtief "Zoltan" hat bis Sonntagfrüh für 750 Feuerwehreinsätze in Niederösterreich gesorgt.

Die Nacht auf den Heiligen Abend sei etwas ruhiger verlaufen, teilte Franz Resperger vom Landeskommando mit. Der Schwerpunkt der Arbeit für die freiwilligen Helfer sei im Süden des Landes gelegen.

Vor allem im Bezirk Neunkirchen sind die Feuerwehren laut Resperger kaum zur Ruhe gekommen. 60 Mal habe in der Einsatzzentrale der Notruf geläutet, fast in allen Fällen sei über entwurzelte Bäume berichtet worden, die auf Einfamilienhäuser gestürzt waren. Diesbezügliche Hotspots seien Aspang und Gloggnitz gewesen, wo die Helfer fast die ganz Nacht beschäftigt waren. Einsätze dieser Art seien auch aus Wiener Neustadt gemeldet worden, wo ebenfalls mehrere Sturmschäden zu beseitigen waren.

Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer

Von umgestürzten Bäumen, die Straßen blockierten, Wassereintritten und abgedeckten Dächern berichtete die FF Mödling. 15 Einsätze seien im Stadtgebiet abgearbeitet worden.

"Mit Spannung werden weiterhin auch die Donaupegel beobachtet", betonte Resperger. In einzelnen Regionen seien am Samstagnachmittag sicherheitshalber die ersten Elemente des mobilen Hochwasserschutzes aufgebaut worden. Die angekündigten Wasserstände seien erreicht worden, "ein weiterer dramatischer Anstieg der Donau wird in den nächsten Stunden nicht erwartet", so der Sprecher. Abzuwarten bleibe, wie sich die Schneeschmelze im Zuge der angekündigten höheren Temperaturen auf den Pegel auswirken wird. Die Feuerwehren in Niederösterreich seien "nach wie vor in erhöhter Alarmbereitschaft".