04. August 2022 | 10:58 Uhr

hitzetod.jpg © Getty

Traurige Statistik

Sterbefälle steigen deutlich wegen Hitze

Laut Statistik Austria sind durch die Hitzeperiode die Sterbefälle weiter angestiegen. 

 

Die Sterbefälle in Österreich sind durch die Hitzewelle im Juli deutlich angestiegen, wie die Statistik Austria am Donnerstag vermeldete. Nach der Omikron-Welle im April war die Zahl tendenziell gesunken, in der 29. Kalenderwoche - das war die dritte Juli-Woche - nahmen die Todesfälle wieder zu. Da verstarben in Österreich 1.827 Menschen, um 275 mehr als in der Woche zuvor.

Zunächst Rückgang bei Omikron-Welle seit April

Das sind auch "24 Prozent mehr als im Durchschnitt der gleichen Kalenderwoche des Vor-Corona-Zeitraums 2015 bis 2019", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria ist die Zahl der wöchentlichen Sterbefälle seit April 2022, als der Höhepunkt der Omikron-Welle knapp überschritten war, zunächst tendenziell gesunken. Gab es in der 14. Kalenderwoche 2022 (4. bis 10. April) 1.964 Verstorbene, so verringerte sich diese Zahl bis zur Kalenderwoche 21 (23. bis 29. Mai) auf 1.529 Personen, wobei es zwischenzeitlich auch Schwankungen gab.

Vor allem dritte Juli-Woche betroffen

Von der 22. bis zur 28. Kalenderwoche verstarben wöchentlich jeweils zwischen 1.552 (Kalenderwoche 28) und 1.646 (Kalenderwoche 26) Menschen. In der dritten Juli-Woche (29. Kalenderwoche von 18. bis 24 Juli 2022), die laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) von außergewöhnlich hohen Temperaturen geprägt war, stieg die Zahl der Verstorbenen allerdings wieder auf 1.827. Sie war damit um 15 Prozent höher als in derselben Woche des Vorjahres und um 24 Prozent höher als der Fünfjahresdurchschnitt der Vergleichswoche 2015 bis 2019.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10

Im W noch Schneeschauer, 1/8°

Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
mehr Österreich-Wetter