20. Mai 2019 | 12:52 Uhr

Überschwemmungen Hochwasser Überschwemmung © Symbolbild / Getty Images

Überschwemmungen & Muren

Starkregenwarnung für Westösterreich

Für Westösterreich wurde eine Starkregenwarnung ausgerufen. Pegelanstieg der Donau erwartet. 

Vor großen Regenmengen, die bis Mittwoch besonders in Teilen Vorarlbergs, Nordtirols und Salzburgs fallen werden, hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag gewarnt. Dort soll es 70 bis 120 Millimeter, vereinzelt auch zwischen 150 und 200 Millimeter Niederschlag geben. Muren und zumindest kleinräumige Überschwemmungen seien bei derartigen Regenmengen möglich.
 
Für den Regen sorgt ein Tiefdruckgebiet über dem Alpenraum, mit Schwerpunkt an der Nordseite der Alpen. "Vereinzelt sind sogar 150 bis 200 Millimeter Regen zu erwarten, besonders im Bereich des Bregenzerwalds inklusive der Pfänderregion sowie vom Außerfern über das Karwendel und die Region bis zum Tennengebirge", erläuterte Simon Hölzl von der ZAMG.
 
Da die Schneefallgrenze meist oberhalb von 2.000 Meter liege, komme durch die Schneeschmelze zusätzlich Wasser in die Bäche und Flüsse. Außerdem können in die Regenfront Gewitter eingelagert sein, die kleinräumig für kurze Zeit den Regen noch verstärken. Aus aktueller Sicht klingt der Regen im Laufe des Mittwochs ab, und die restliche Woche verläuft zwar wechselhaft mit Regenschauern und Gewittern, aber ohne weiteren großräumigen Starkregen.
 
Der Deutsche Wetterdienst gab auch für den Süden Deutschlands Starkregen-Warnungen aus. Dadurch werde dort und in weiterer Folge auch in Österreich der Pegel der Donau steigen, hieß es.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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