06. Juli 2020 | 17:07 Uhr

Unwetter Wien © TZOe

Kaltfront bringt massiven Niederschlag

Starkregen: Überflutungsgefahr in Teilen Österreichs

Eine massive Unwetterfront brachte am Montag reichlich Regen mit. Besonders betroffen waren der Süden und Osten des Landes.

Nachdem Super-Sonnen-Wochenende zeigte sich am Montag der Sommer wieder von seiner hässlichen Seite. Begann der Tag noch mit warmen Temperaturen, traf Österreich im Laufe des Nachmittags eine Kaltfront, die vor allem viel Niederschlag brachte.

Eine massive Unwetterfront zog über Salzburg, Oberösterreich, Kärnten, Steiermark und Teile Niederösterreichs und Wien hinweg. Starkregen, Hagel und Sturmböen fegten so über Teile Österreichs. Besonders der Raum St. Leonhard im Lavanttal in Kärnten war gegen späten Abend schwer betroffen. Hier herrschte sogar Überflutungsgefahr. Punktuell sollten sogar 80 l/m² Regen möglich sein. Aufgrund der Menge konnten vor allem Straßen und Keller schnell unter Wasser stehen. Auch kleinere Bäche können durch diese Niederschlagsmenge schnell zu reißenden Fluten werden und über die Ufer treten.

Entwarnung kann wohl erst im Laufe des Dienstags gegeben werden. Dem Südosten bringt die abziehende Kaltfront noch etwas Niederschlag, rasch ziehen Regen und Wolken aber ab und der Vormittag verläuft dann generell recht sonnig und freundlich. Im Tagesverlauf ziehen besonders im Norden und Osten dann aber nochmals einige dichte Wolkenfelder durch. Hier bläst auch noch mäßiger bis lebhafter Nordwestwind. Frühtemperaturen 11 bis 17 Grad, tagsüber maximal 18 bis 24 Grad.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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