26. August 2023 | 18:12 Uhr

Unwetter Starkregen Wien © TZ ÖSTERREICH

Wetter-Warnung

Starkregen: 250 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet

Die Bundesländer Tirol und Vorarlberg warnen vor Starkregen und Hochwasser.

Bregenz. Die Vorarlberger Landeswarnzentrale warnt vor Starkregen am Wochenende. Von Sonntag bis einschließlich Montag sei im ganzen Land mit kräftigen Gewittern, Starkregen und Sturmböen zu rechnen, hieß es in einer Mitteilung am Freitagnachmittag. Es werden große Niederschlagsmengen erwartet.

Aufgrund der hohen Temperaturen der vergangenen Tage sei die Gewitteranfälligkeit im Land hoch, so die Fachleute. Am Sonntag bringe eine Kaltfront eine markante Abkühlung mit Unwettern. Für Sonntag und Montag seien daher Regenmengen von 100 bis 150 Liter pro Quadratmeter, teilweise über 200 Liter pro Quadratmeter vorhergesagt, so die Landeswarnzentrale. Die größten Niederschlagsmengen seien im Rheintal und Bregenzerwald zu erwarten. Im Oberlauf und Quellgebiet des Rheins zeigten die Modelle teilweise über 250 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die Entwicklung der Niederschläge und Wasserstände werden laut Landesangaben vom Hydrographischen Dienst beobachtet, bei Bedarf wird der Lagebericht auf der Homepage des Landes unter www.vorarlberg.at/hochwasser aktualisiert. Aktuelle Informationen sind auch auf www.vorarlberg.at/warnung abrufbar. 

Land Tirol warnt vor Hochwasser

Innsbruck/Reutte/Landeck. In Tirol sind für den Zeitraum von Sonntag bis Montag für den Westen des Landes - vom Außerfern bis ins Tiroler Oberland - starke Regenfälle prognostiziert worden. Deshalb wurde am Freitag eine vorsorgliche Hochwasserwarnung für die betroffenen Gebiete ausgesprochen, wie das Land in einer Aussendung mitteilte. Es könnte etwa zu lokalen Vermurungen bzw. Übertreten von Bächen kommen, hieß es zur APA.

Auf Basis von vorliegenden Niederschlagsprognosen der Geosphere Austria sei ab Sonntagnacht an den Gewässern ein Anstieg der Wasserführung bis in den Hochwasserbereich möglich, wurde gewarnt. Die Schneefallgrenze könne von Sonntag auf Montag bis auf rund 2.000 Meter sinken. Appelliert wurde angesichts der Wetterlage etwa daran, die Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen, mit Aquaplaning zu rechnen sowie Zeitverluste bzw. Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr einzuplanen.