01. Juni 2016 | 09:37 Uhr

unwetter10.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Starker Regen stürzt Flachgau ins Chaos

Kleinere Gewässer verklaust - B156 in Anthering leicht überflutet.

Wegen starken Regens ist es heute, Mittwoch, in der Früh zu zahlreichen kleinräumigen Überflutungen im nördlichen Flachgau gekommen. Einige Straßen wurden vom Wasser überspült. Rund 200 Mitglieder von 14 örtlichen Feuerwehren waren gegen 9.00 Uhr mit Auspumparbeiten und dem Beseitigen von Verklausungen beschäftigt.

Mehrere kleinere Gewässer waren über die Ufer getreten. Die Nußdorfer Landesstraße wurde teils überschwemmt und die B156 bei Acharting in Anthering leicht überflutet. Die Autos konnten aber noch durchfahren, wie ein Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg der APA schilderte. "Es wurden Tafeln aufgestellt, dass man langsam fahren soll."

Wo und wann man heute mit Regen rechnen muss:
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Verkehrs-Chaos

Betroffen von dem Hochwasser waren vor allem die Gemeinden Anthering, Bürmoos, Michaelbeuern, Göming, Lamprechtshausen, Nußdorf, Oberndorf, St. Georgen, Mattsee, Bergheim, Obertrum, Seeham, Berndorf und Elixhausen. Es kam zu erheblichen Behinderungen im Frühverkehr. Die Feuerwehren mussten Bäche und Gräben von den Verklausungen befreien und das eingedrungene Wasser aus Kellern pumpen. "Für größere Gewässer besteht derzeit keine Gefahr", sagte der Feuerwehrmann.

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Sonne-Wolken-Mix, 5/17°

Der Samstag bringt in allen Teilen des Landes zunächst trübes und zumeist auch regnerisches Wetter. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet es aus dichten Wolken regional langanhaltend und ergiebig. Nur im Süden und Südosten bleibt es gebietsweise trocken. Die Schneefallgrenze liegt, von West nach Ost, zwischen rund 1100 und 1700m Seehöhe. Im weiteren Tagesverlauf setzen sich von Westen kommend allmählich sonnige Aufheiterungen durch. Es ist jedoch weiterhin mit Regenschauern zu rechnen, vor allem alpennordseitig. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 15 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag halten sich vor allem im Bergland sowie im Osten noch einige, teils dichte Restwolken. Zwischen dem Tiroler Unterland und dem Nordburgenland muss auch noch mit gebietsweisen Regenschauern gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt um rund 1500m Seehöhe. Sonst verläuft die Nacht gering bis mäßig bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst weht nur schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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