18. Februar 2016 | 13:10 Uhr

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Australien

Stadt versinkt in Horror-Gras

Ganze Häuser und Gärten sind vom Horror-Gras zugewuchert.

Es sieht aus wie am Set eines Science-Fictionfilms: Wild wuchernde Pflanzen, hinter denen ganze Häuser verschwinden. Die australische Stadt Wangaratta kämpft dieser Tage gegen eine Pflanzenpest, die sich schon im Dezember abzeichnete. Auslöser ist ein Panicum effusum genanntes Gras aus der Familie der Süßgräser. Es lässt Vorgärten und Einfahrten aussehen, als sei ihnen ein Bart gewachsen.

Ganze Häuser überwuchert
Einwohner Wangarattas, einer Stadt 250 Kilometer nordöstlich von Melbourne, müssen mitunter stundenlang schneiden und rupfen, um ihre Hauseingänge freizulegen. "Es ist ein ziemlich großes Problem", sagte Stadtvertreter Rod Roscholler. Mehrere Wetter- und Klimafaktoren müssten in diesem Jahr zusammengekommen sein, um zu einer derartigen Explosion zu führen. Jordan Solimo konnte nach eigenen Angaben morgens nicht mehr die Hintertür seines Hauses öffnen. Bei einigen Einwohnern sei die ganze Hausfront zugewuchert, bei anderen der Garten.

Für die Einwohner der Region ist die haarige Angelegenheit nichts Neues: Die gelblichen Pflanzen, die wie dünnes Haar aussehen, vermehren sich während heißer Sommer, ihre Samen werden durch Wind verbreitet.

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Etwas Nebel, oft Sonne, 4/18°

Zur Wochenmitte sorgt eine Störungszone anfangs verbreitet für dichte Wolken und oft auch Regenschauer, besonders in den Staulagen der Alpennordseite. Hier bleibt es teilweise bis zum Abend trüb und nass. Insgesamt setzt sich aber im Laufe des Tages immer öfter die Sonne durch. Am Nachmittag sind meist nur noch dünne Schleierwolken am Himmel. Am längsten sonnig und ganztägig trocken ist es im Süden. Die Schneefallgrenze liegt meist über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, an der Alpennordseite zeitweise auch lebhaft aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Regenschauer allmählich ab, danach verläuft die Nacht auf Donnerstag meist niederschlagsfrei und gering bis mäßig bewölkt. In den meisten Regionen ziehen nur hohe Schleierwolken durch, in einigen Tälern ist mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. In den frühen Morgenstunden können sich auch im Süden und im Donauraum Nebelfelder bilden. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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