02. April 2016 | 23:14 Uhr

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Der Klimawandel schlägt voll zu

"Sommer" beginnt im April

Barfuß-Wetter Anfang April: Ganz Österreich genießt heute die Sonne.

Sonne
„Wir sind heuer um drei Wochen vorne“, sagt Imkermeister Matthias Fink aus dem Salzburger Flachgau zu ÖSTERREICH. Seine Bienen sind schon emsig unterwegs und bereit, die Bäume und Sträucher zu bestäuben. „Die Völker haben sich heuer sehr gut entwickelt. Es gab ja praktisch keinen Winter.“

So wie bei den Bienen, legt die Natur heuer in allen Bereichen einen „sommerlichen“ Frühstart hin:

  • Temperaturen: Den Rekordwert erreichte diese Woche Waidhofen/Ybbs mit frühsommerlichen 26,3 Grad. Noch die nächsten fünf Tage bleibt es zumindest im Osten bei 25 Grad warm.
  • Marillenblüte: „Wir sind mitten in der Marillenblüte“, sagt Franz Reisinger, Obmann des Vereins „Original Wachauer Marille“. Heute laden viele Marillenbauern in ihre Gärten – zwei Wochen früher als im Vorjahr.
  • Kirschblüten: Das Burgenland meldete bereits die volle Kirschblüte. Auch im Westen, in der Stadt Salzburg, ist das Naturschauspiel schon zu beobachten.
  • Apfelblüte: Während vor 50 Jahren die Apfelbäume frühestens Ende April blühten, machte Rupert Gsöls, Obmann des Verbands „Obst­land Steiermark“, bereits am Samstag erste Bilder sogenannter Rotknospen.
  • Pollen: In ganz Österreich leiden Allergiker bereits. Birke, Hasel, Esche und Erle lassen den Verbrauch von Taschentüchern ansteigen. Sogar in den alpinen Wintersportregionen blühen die Bäume schon.

(fuw)

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Zunehmend bewölkt mit Schauern, 6/19°

Eine Störungszone sorgt für dichte Wolkenfelder und Regenschauer, vor allem zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mariazellerland. Die Schneefallgrenze kann zeitweise auf rund 2000m Seehöhe absinken. Sonnige Himmelsabschnitte sind im Südwesten und Westen möglich. Zudem lockert die Wolkendecke zunächst in Ober- und Niederösterreich, später auch in den übrigen Regionen nach und nach auf. Dabei kommt auch wieder die Sonne hervor. Es ist aber weiterhin mit Regenschauern und mitunter auch Gewittern zu rechnen. Der Wind bläst vielerorts mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig, aus West bis Nordwest. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen nur schwach windig. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 13 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und in Vorarlberg. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Schauer abseits der Berge weitgehend ab und auch die Wolkendecke lockert hier weitgehend auf. In den Bergen halten sich die Wolken noch länger und es kann auch noch bis in die Nacht hinein zu Regenschauern kommen. Erst in der zweiten Nachthälfte lockert es auch hier meist auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils noch lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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