24. Juni 2021 | 06:08 Uhr

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Hitzewelle endet

So wird das Wetter am Wochenende

Mit der extremen Hitze ist es vorbei, es bleibt aber weiterhin sommerlich.

Nach den heftigen Hagelunwettern, die vor allem Salzburg und Oberösterreich heimgesucht haben, gibt es laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vorerst keine Entwarnung.  Auch der Donnerstag wird gewittrig: Anfangs noch teils Restwolken nächtlicher Gewitter, tagsüber recht sonnig. Ab dem Nachmittag steigt die Wahrscheinlichkeit für Gewitter. Erneut können vor allem gegen Abend von Bayern her schwere Gewitter nach Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich ziehen. In der Osthälfte Österreichs bleibt es heiß - Höchsttemperaturen zwischen 23 Grad am Bodensee, 32 im Raum Wien und 35 Grad in der südlichen Steiermark.

Im Westen sowie entlang des Alpenhauptkammes gestaltet sich das Wetter am Freitag recht unbeständig mit wechselnder bis stärkerer Bewölkung, einigen Schauern und eingelagerten Gewittern. Überall sonst wechseln Sonnenschein und Wolken mit nur einzelnen Schauern und Gewittern. Am Nachmittag bilden sich dann auch im Südosten vermehrt Gewitter. Die Höchsttemperaturen liegen im Westen bei 22, im Osten und Süden um 30 Grad.

Weiterhin sommerlich

Das Wochenende dürfte laut ZAMG auch sehr veränderlich verlaufen: Nämlich am Samstag im Westen und Süden recht sonnig, im Norden und Osten schwül und wechselhaft, mit Sonne, Wolken und Regenschauern. Höchstwerte zwischen 20 und 28 Grad. Der Sonntag sollte recht sonnig und bei 26 bis 31 Grad auch sehr warm sein. Ab dem späteren Nachmittag können vereinzelt Gewitter auftreten, am ehesten im Bergland.

Stellenweise hat es für den Monat bereits neue Höchstwerte gegeben, so die Auswertung der ZAMG bis inklusive Dienstag. Neue Rekorde für die längste Juni-Serie an Tagen mit mindestens 30 Grad: An der Wetterstation Innsbruck Universität mit acht Hitzetagen in Folge (Serie läuft noch) und in Linz mit 6 Hitzetagen in Folge (Serie unterbrochen). Am heutigen Mittwoch könnten auch Wien Hohe Warte (8. Hitzetag in Folge) und St. Pölten (7. Hitzetag in Folge) neue Marken erreichen.

 Aufgrund der Hitze und die Trockenheit der vergangenen Wochen ist laut ZAMG in vielen Regionen die Gefahr von Wald- und Flurbränden gestiegen. Das europäische Waldbrand-Informationssystem EFFIS sieht für Teile Österreichs, etwa das nördliche und östliche Flachland, bereits ein deutlich erhöhtes Risiko.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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