21. Mai 2020 | 13:41 Uhr

Frühling © Getty Images (Symbolbild)

Bis zu 28 Grad

So wird das Wetter am langen Wochenende

Jetzt kann man das Traumwetter noch nutzen, ab Sonntag wird es wieder kälter.

 Das Wetter für die kommenden Tage dürfte eher durchwachsen sein. Dabei sind nach der Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ab Sonntag wieder etwas kühlere Temperaturen zu erwarten.
 

Die Prognose im Detail

Am Freitag zieht eingelagert in die nordwestliche Höhenströmung im Tagesverlauf eine Warmfront auf. Diese bringt nach einem recht sonnigen Tagesbeginn vor allem im Westen und später auch im Norden dichte, hohe und mittelhohe Wolkenfelder. Meist bleibt es tagsüber aber noch trocken, erst abends steigt die Regenneigung etwas an. Überwiegend sonnig verläuft der Tag hingegen im äußersten Osten und im Süden. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen liegen um sechs bis zwölf Grad, die Tageshöchsttemperaturen um 18 bis 26 Grad, mit den hohen Werten im Westen und Süden.
 
Am Samstag bringen Reste der nächtlichen Warmfront zunächst noch einige Wolkenfelder sowie mitunter auch leichten Regen im Nordosten. Tagsüber stellt sich aber in vielen Regionen dann nochmals recht sonniges Wetter ein. Am Nachmittag entstehen aber einerseits Quellwolken im Bergland und andererseits trifft im Westen die nächste Kaltfront mit dichten Wolken und Regen ein, auch Gewitter sind wahrscheinlich. Bis zum Abend breiten sich diese dann auch auf den Norden aus. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West, mit Gewitterzellen und Frontdurchgang frischt der Westwind am Abend und in der Nacht teils kräftig auf. Von neun bis 14 Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf 20 bis 28 Grad.
 

Kühler ab Sonntag

Am Sonntag halten sich tiefe Restwolken einer bereits über Nacht durchgezogenen Kaltfront an der Alpennordseite bis in den Vormittag hinein, anfangs regnet es dort noch öfter. Sonst zeigt sich bei wechselnder Bewölkung mitunter bereits wieder die Sonne, im Süden setzt sich großteils sonniges Wetter durch. Mit neuerlicher Quellwolkenbildung können im Tagesverlauf besonders an der Alpennordseite etwa von Salzburg ostwärts einzelne Regenschauer entstehen. Der Wind weht mäßig, im Norden und Osten zeitweise sehr lebhaft aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei sechs bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen meist 15 bis 23 Grad.
 
Am Montag scheint teilweise die Sonne, am längsten und häufigsten im Südwesten und ganz im Westen. Sonst ziehen im Tagesverlauf von Nordwesten vermehrt Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt dabei um oder nur knapp über 2.000 Meter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand stellenweise kräftig, hauptsächlich aus nordwestlicher Richtung. Sieben bis 13 Grad hat es in der Früh, tagsüber sind es 15 bis 23 Grad.
 
Am Dienstag bleibt mit der auf Nord drehenden Höhenströmung und von Westen her langsam zunehmendem Hochdruckeinfluss die Zweiteilung beim Wettercharakter in Österreich aufrecht. Die sonnigsten Gebiete werden auf der Alpensüdseite und ganz im Westen erwartet. Sonst geht es recht wechselhaft und kühl weiter, dabei muss vor allem im Norden und in Nordstaulagen auch mit ein paar Regenschauern gerechnet werden. Der Nordwest- bis Nordwind bläst regional sehr lebhaft und kann dabei selbst auf die Alpensüdseite vordringen, wo sich Föhneffekte einstellen. Die Frühtemperaturen bewegen sich um sieben bis zwölf Grad, die Tageshöchstwerte sind mit etwa 14 bis 24 Grad sehr breit gestreut.

Österreich Wetter

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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