12. September 2014 | 10:00 Uhr

regen2.jpg © oe24/C. Pilz

Prognose

So verregnet wird das Wochenende

Bis Sonntag sind in vielen Regionen 60 bis 80 Millimeter Regen zu erwarten.

Es wird wieder nass und kühl in Österreich. Nach einigen sonnigen Tagen wird das Land großteils erneut vom Dauerregen beherrscht. Die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnten am Donnerstag vor möglichen Murenabgängen und Überschwemmungen, die durch den starken Regen verursacht werden können.

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"Von Donnerstag bis Sonntag erwarten wir im Großteil Österreichs 60 bis 80 Millimeter Regen. Speziell im Südosten und Osten sind auch um die 100 Millimeter möglich", prognostizierte Thomas Turecek von der ZAMG. Durch die großen Regenmengen sind Muren und zumindest kleinräumige Überschwemmungen möglich. Die Böden können durch die regenreichen vergangenen Wochen nur noch wenig Wasser aufnehmen.

Am Sonntag lässt der Regen nach und es kann auflockern, im Osten dürfte es noch regnerisch bleiben. Kühl ist es in den nächsten Tagen überall. Die Höchsttemperaturen liegen nur zwischen elf und 18 Grad, am Sonntag mit Sonne vereinzelt bei 20 Grad. "Schnee fällt bis knapp unter 2.000 Meter", so Turecek.

Eine Wetterberuhigung ist aber in Sicht: "Nach aktuellem Stand der Vorhersagen wird es in der kommenden Woche wieder deutlich wärmer und es gibt weniger Regen und mehr Sonne. Ein stabiles Herbst-Hochdruckwetter ist für Österreich allerdings nicht in Sicht", sagte Turecek.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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