04. Juni 2020 | 07:18 Uhr

Unwetter Gewitter Blitze © Symbolbild/Getty Images

Wichtige Tipps

So verhält man sich bei einem Gewitter richtig

Am sichersten ist es im Haus, Hütte oder Auto. Wasser sollte man sofort verlassen

Am sichersten vor Blitzen ist man in einem Haus mit Blitzableiter. Aber selbst in einem Haus oder einer Hütte ohne solchem Schutz ist man sicherer als im Freien. "Am besten halten Sie sich dann in der Mitte des Raumes auf", raten die Fachleute von ALDIS. Gerät man trotz aller Vorsicht in ein Gewitter, haben die Experten folgende Tipps:
 
- "Setzen Sie sich ins Auto": Selbst wenn der Blitz einschlägt, ist man hier sicher, da der Strom außen am Pkw über die Metallkarosserie in die Erde abfließt. Camper sind im Fall eines Gewitters im Wagen daher besser aufgehoben als im Zelt.
 
- Ist der einzige Schutz in der Nähe ein Wald, dann sollte man in diesen hineingehen. "Am Waldrand ist die Gefahr von Blitzen und bei Gewitterböen umstürzende Bäume größer."
 
- Befindet man sich in der Nähe eines einzelnen Baumes oder einer Baumgruppe, lautet der Rat: "Hocken Sie sich ungefähr zehn Meter vom Baum entfernt auf den Boden." Direkt oder zu nahe am Baum könnte der Blitz bei einem Einschlag auf die Person überspringen. Von Metallmasten sollten einen Abstand von rund drei Metern gehalten werden.
 
 - Wird man auf einem großen Feld oder einer großen Wiese vom Gewitter erwischt, empfiehlt es sich, in eine Mulde zu hocken und sich so klein wie möglich zu machen. "Lassen Sie die Füße geschlossen, damit im Falle eines Einschlags in der unmittelbaren Umgebung keine große Schrittspannung zwischen ihren Füßen entsteht."
 
- Wasser sollte bei Gewitter verlassen werden, denn es leitet Strom und selbst ein Einschlag in einiger Entfernung kann gefährlich 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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