24. November 2024 | 08:59 Uhr

So stehen die Chancen auf weiße Weihnachten © Getty

1 Monat bis zum Fest

So stehen die Chancen auf weiße Weihnachten

Heute in einem Monat ist Weihnachten. So stehen die Chancen auf Schnee. 

Genau in einer Woche ist Heiligabend und wie jedes Jahr stellen sich viele die Frage, ob es heuer zu Weihnachten Schnee geben wird. Eine zuverlässige Prognose ist erst ab dem 19. Dezember möglich, doch gegen weiße Weihnachten spricht die Statistik. Schnee im Flachland ist zu dieser Jahreszeit eher unwahrscheinlich.

 

Für die vergangenen 30 Jahre gilt: Statistisch gesehen gibt es in Wien, Eisenstadt, St. Pölten und Linz nur jedes fünfte Jahr am 24. Dezember eine geschlossene Schneedecke. Bregenz, Salzburg, Graz und Klagenfurt sind durchschnittlich jedes dritte Jahr weiß. Am besten stehen die Chancen in Innsbruck, hier liegt statistisch gesehen jedes zweite Jahr am 24. Dezember Schnee.

 

Die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten im Detail:

• Wien: 22 %

• St. Pölten: 19 %

• Eisenstadt: 19 %

• Linz: 29 %

• Graz: 32 %

• Salzburg: 35 %

• Klagenfurt: 39 %

• Innsbruck: 48 %

• Bregenz: 29 %

 

 

In den fast durchwegs sehr milden 2000er-Jahren sind weiße Weihnachten aber nochmals deutlich seltener geworden und die meisten Landeshauptstädte verzeichneten die jeweils längste Serie an Weihnachten ohne Schnee. 

Weihnachtstauwetter

Die weihnachtlichen Schneerekorde sind schon sehr alt, in den meisten Landeshauptstädten mindestens 50 Jahre. Den Rekord aller Landeshauptstädte hält die Wetterstation Innsbruck-Flughafen mit 96 Zentimeter Schnee am 24. Dezember 1962. Die weiteren Schneerekorde der Landeshauptstädte am 24. Dezember sind: 53 Zentimeter in Graz im Jahr 1994, 50 in St. Pölten 1969, 47 in Klagenfurt 1994, 40 in Salzburg 1962, 39 in Eisenstadt 1969, 30 in Wien 1969, 25 in Bregenz 1969 und in Linz ist die Rekordschneehöhe 24 Zentimeter am 24. Dezember 1969.

 

Häufiger als Weihnachten mit Schnee ist in den tiefen Lagen Österreichs ein Weihnachtstauwetter, wenn aus dem Westen oder Südwesten milde Luft nach Mitteleuropa strömt. Im Extremfall erleben wir zu Weihnachten sogar knapp 20 Grad. Den weihnachtlichen Wärmerekord hält Salzburg mit 19,1 Grad am 25. Dezember 2013. Das Weihnachtsfest der Kälterekorde erlebte Österreich im Jahr 1962. Damals lag in Vils (Tirol, Bezirk Reutte) die Höchst(!)temperatur am 25. Dezember bei minus 19,8 Grad. In Kitzbühel betrug die Tiefsttemperatur in der Nacht auf den 25. Dezember 1962 minus 27,9 Grad.

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Freundlich, teils aber windig. -6/2°

Letzte Wolkenreste im Osten lösen sich bis über Mittag nun endgültig auf. Damit präsentiert sich das Wetter am ersten Tag des neuen Jahres meist sonnig. Wolkenschleier in höheren Schichten stören insgesamt nur wenig. Auch im Klagenfurter Becken bekommt der Hochnebel vorübergehend ein paar Risse. Der Wind kommt schwach, im Norden und Osten jedoch anfangs noch mäßig bis lebhaft, aus Südwest bis Nordwest. Im Laufe des Nachmittages wird der Wind aber auch dort allmählich schwächer. Die Nachmittagstemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Samstag verläuft zunächst oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. Lediglich in windgeschützten Becken und Tälern, vor allem aber im Süden, liegen zähe Nebel oder Hochnebel. Bis zum Morgen ziehen schließlich von Westen entlang der Alpennordseite sowie von Oberösterreich ostwärts immer dichtere Wolken auf. Der Wind kommt aus Süd bis West und weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft bei Temperaturen zwischen minus 12 Grad in Osttirol sowie in inneralpinen Tälern und bis plus 1 Grad im Flachland des Ostens.
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