11. März 2015 | 10:14 Uhr

Ski Bikini © Getty

Heiß-kalt

Skigebiete jubeln über Wintercomeback

Erst Frühlings-Temperaturen, dann wieder Schneefall. Dieser März spielt völlig verrückt

Am Dienstag gab es schon den ersten Frühlings-Vorgeschmack (17,5 ° in Imst), jetzt rasselt das Jo-Jo-Wetter in den Keller: Am Alpennordrand schneit es bis auf 300 Meter herab. 15 Zentimeter Schnee kommen auf den Bergen dazu. „Verantwortlich ist ein Balkantief mit feuchten Luftmassen“, erklärt ZAMG-Meteorologe Martin Suklits. Doch am Wochenende wird schon wieder alles anders: Dann kommt vom Westen her Kaiserwetter.

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Schnann in Tirol

Frühe Ostern: Geschenk des Himmels für Skifahrer
Die frühen Ferien ab 28. März spielen Tourismus und Skisportlern gleichermaßen in die Karten: „Das ist eine Traumsituation angesichts der perfekten Pisten“, freut sich Signe Reisch, Tourismus-Chefin in Kitzbühel.

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Vorschau auf die Nacht

Top-Bedingungen
Am Nassfeld (Ktn.) liegt derzeit über ein Meter Schnee, am Arlberg (Vbg.) sogar das Doppelte. Nach dem miesen Winterstart erwartet die Wirtschaftskammer sogar ein Plus im Ski-Tourismus im Jahresvergleich. Albert Schwaighofer, Hotelier in Hinterglemm: „Es ist ein starker Endspurt. Wir haben eine tolle Auslastung.“

(küe)

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17.28 Uhr: Im Osten kann es in den Nachtstunden regnen, in Nordstaulagen noch etwas schneien - ergiebig fallen die Niederschläge nicht mehr aus.

17.00 Uhr: Ein Blick vom Stuhleck zeigt: Zwischen dichten Wolken gibt es stellenweise bereits Auflockerungen. Die Temperaturen im Semmering-Gebiet liegen aktuell um den Gefrierpunkt, werden in den Abendstunden aber empfindlich sinken. Auch am morgigen Donnerstag und am Freitag werden Schneeschauer erwartet - mehr als 10 Zentimeter sollten aber nicht mehr fallen.

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16.30 Uhr: Die Vorschau auf die kommende Nacht: Am Alpennordrand sind noch einzelne Schauer möglich, die Schneefallgrenze sinkt dabei bis in tiefe Lagen.

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15.50 Uhr: Während die Grazer in der steirischen Landeshauptstadt bei fast 13 Grad einen Frühlingstag genießen, feiert im niederösterreichischen Alpenvorland der Winter mit Schneefall und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ein Comeback.

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Tiefster Winter in Puchenstuben bei Annaberg

15.23 Uhr: Die Temperaturvorschau für die nächsten Stunden:

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14.50 Uhr: Neuer Kältepol Österreichs ist der Jauerling in der Wachau (NÖ): Die Wetterstation auf 961 Metern Seehöhe meldet aktuell -1,4 Grad.

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14.25 Uhr: Im Salzkammergut lockern die Wolken stellenweise auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Schauer sind nur noch vereinzelt zu erwarten, die Schneefallgrenze sinkt aber bis in die Täler.

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Blick von der Loserhütte auf Altaussee

13.49 Uhr: Temperaturen sinken
Die Kaltfront aus Nordwest schaufelt weiter kühle Luft in Richtung Alpen - die Temperaturen sinken weiter. Bärnkopf im Waldviertel bleibt mit -1,4 Grad Kältepol, aber auch in Lilienfeld (0,3 Grad) und Mariazell (0,5 Grad) liegen die Temperaturen nur noch knapp über dem Gefrierpunkt.

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Blick über Mariazell in Richtung Hochschwab

13.40 Uhr: Im Westen gibt es - wie prognostiziert - erste Auflockerungen am Arlberg: Stellenweise kommt schon die Sonne durch, wie dieses Webcam-Bild aus Schnann in Tirol zeigt.

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12.50 Uhr: Sturmwarnung
Für Osttirol, Oberkärnten, die Obersteiermark und das Nordburgenland gilt seit 12.00 Uhr eine Sturmwarnung der ZAMG. Mit Böen von bis zu 70 km/h muss hier gerechnet werden.

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12.30 Uhr: Die tiefsten Temperaturen werden derzeit in Bärnkopf im Bezirk Zwettl in Niederösterreich gemessen. Bei dichtem Schneefall hat es hier nur -1,0 Grad.

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12.20 Uhr: Wärmster Ort Österreichs ist derzeit Kötschach-Mauthen im heute wetterbegünstigten Bezirk Hermagor in Kärnten: Trotz 711 Metern Seehöhe werden hier aktuell 12,3 Grad gemessen.

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12.10 Uhr: Schnee im Nordstau der Alpen, Regen im Osten
Die aktuelle Prognose zeigt, wo Schnee und Regen zu erwarten sind. Im östlichen Flachland ist es für Neuschnee zu warm; Wien meldet aktuell 6,5 Grad, St. Pölten 5,7 und Wiener Neustadt 6,1.

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Blick über Wien von der Webcam der ZAMG

11.35 Uhr: Straßensperren, Kettenpflichten
Wegen Neuschnees kommt es auch zu Verkehrsbehinderungen: Auf der B99 über den Radstädter Tauern in Salzburg herrscht Schneekettenpflicht. In der Steiermark ist der Sölkpass gesperrt, in Kärnten die Nockalmstraße. In Tirol ist das Hahntennjoch gesperrt, über den Gerlospass müssen alle Fahrzeughalter Schneeketten anlegen.

11.14 Uhr: Ungemütlich ist es heute auf der Rax (NÖ). Dichte Wolken und Windspitzen von 60 km/h werden von der Bergstation gemeldet. Schnee fiel bisher noch nicht - bis Donnerstag werden aber bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. 

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10.55 Uhr: Aktuelles Wetterradar
Die Kaltfront quert von Nordwesten den Alpenraum. Das aktuelle Regenradar zeigt, wo es derzeit regnet oder schneit:

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10.44 Uhr: NÖ, Salzburg: Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee
In Salzburg sorgen dichte Wolken für Schneeschauer, die Schneefallgrenze sinkt bis etwa 600 Meter ab. Auch im niederösterreichischen Alpenraum sinkt die Schneefallgrenze bis in Tallagen. Bis Donnerstag ist hier mit 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee zu rechnen.

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Dichte Wolken und Neuschnee in Obertauern

10.35 Uhr: Tirol: Regional 10 Zentimeter Neuschnee
In Tirol sind zwischen den Tuxer und Kitzbüheler Alpen bis zum Abend etwa 10 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Südlich des Alpenhauptkammes bleibt es trocken. In Vorarlberg sind nur sporadische Schneeschauer zu erwarten. Laut Alpinwetterbericht der ZAMG sind die Neuschneemengen jedoch nicht nennenswert. Am Nachmittag gibt es bereits größere Wolkenlücken.

10.28 Uhr: Steiermark: 5 bis 20 Zentimeter Neuschnee
In der Obersteiermark werden zwischen 5 und 20 Zentimeter Neuschnee erwartet. Die Schneebrett-Gefahr steigt durch den frischen Triebschnee an. Der Nordwestwind bleibt bis in die Abendstunden stürmisch.

10.15 Uhr: So sieht es derzeit entlang der Großglockner-Hochalpenstraße aus: Die Webcam bei der Edelweißspitze (2.572 Meter) zeigt tiefwinterliche Verhältnisse.

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9.59 Uhr: Herzlich Willkommen zum oe24-Liveticker. Derzeit schneit es etwa im östlichen Salzburg, aber auch in Vorarlberg und Tirol dürfte der Regen in den nächsten Stunden in Schnee übergehen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 600 Meter.