25. Dezember 2018 | 09:24 Uhr

lawinengebiet.jpg © Leserreporter

Weihnachtswunder

Skifahrer wird von Lawine mitgerissen - und bleibt unverletzt

Der 48-Jährige Niederländer hatte am Heiligen Abend Risenglück.

Ein 48-jähriger Skifahrer ist am Heiligen Abend im freien Skiraum des Skigebiets Axamer Lizum von einer Lawine etwa 100 Meter weit mitgerissen und verschüttet worden. Zwei Tourengeher konnten den Mann jedoch umgehend aus den Schneemassen befreien. Der 48-Jährige war eigenen Angaben zufolge etwa zwei Minuten vom Schnee zugedeckt, er blieb unverletzt, teilte die Polizei mit.
 
Der in Tirol wohnhafte Niederländer entschloss sich gegen 14.20 Uhr, trotz großer Lawinengefahr der Stufe 4 und ohne Notfallausrüstung gemeinsam mit seinem Sohn einen Hang im freien Skiraum zu befahren. Nachdem der Sohn den Hang gemeistert hatte und wieder auf die markierte Piste zurückgekehrt war, fuhr der 48-Jährige in den freien Skiraum ein. Es löste sich unverzüglich ein Schneebrett, das den Mann mitriss. Zunächst konnte er sich an der Oberfläche halten, schließlich wurde der 48-Jährige aber vollständig verschüttet. Zu seinem Glück waren die beiden Tourengeher vor Ort, die den Mann retteten.

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Trüb, Regen und Schnee. -3/+5°

Ein Italientief sorgt im ganzen Land für dichte Wolken. Im Westen und Süden des Landes ziehen bereits in den Morgenstunden teils kräftige Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze schwankt dabei teils stark und somit ist mit Regen, Schneeregen und Schneefall bis in tiefe Lagen zu rechnen. Vor allem in Norden schneit es zu Beginn leicht. Während der Mittagszeit kann der Schnee zeitweise in Schneeregen und Regen übergehen, bevor am Nachmittag die Schneefallgrenze von Norden her bis in tiefe Lagen absinkt. Vor allem im Nordosten intensiviert sich der Schneefall in der Nacht deutlich. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Nordost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: Zu Beginn der Nacht auf Freitag mischt sich in Ober- und Niederösterreich zunächst noch regional etwas Regen unter den Schneefall. Bereits in der ersten Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefste Lagen und somit schneit es hier verbreitet. Der Schneefall hält bis die Morgenstunden an. Auch in den übrigen Regionen ist mit Niederschlag zu rechnen. Im Südosten sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen bis in die Niederungen, weiter im Westen sinkt sie auf etwa 500 bis 1000m Seehöhe ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 7 bis plus 2 Grad.
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