13. Dezember 2018 | 13:04 Uhr

 Lawinengefahr © TZOe Torner Gerhard

Drama in Tirol

Skifahrer bei Lawinenabgang getötet

Ein Skifahrer wurde rund 80 Meter von Schneebrett mitgerissen 

Ein Lawinenabgang in Tux (Bezirk Schwaz) im Tiroler Zillertal hat am Donnerstag ein Todesopfer gefordert. Ein Skifahrer war im freien Skiraum von einem Schneebrett erfasst und rund 80 Meter mitgerissen worden, sagte ein Sprecher der Polizei zur APA. Er konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Nähere Informationen über die Identität des Verstorbenen lagen zunächst nicht vor.
 

Mann suchte nach verlorenem Ski

Der Verunglückte dürfte laut ersten Informationen der Polizei im freien Skiraum nach seinem Ski gesucht haben, erklärte ein Sprecher der Exekutive. Der Wintersportler war vermutlich zunächst auf einer gesicherten Piste unterwegs, hatte dort aber einen seiner Ski verloren.
 
Dabei dürfte er das Schneebrett, von dem er verschüttet worden war, selbst ausgelöst haben. Nach vorläufigem Kenntnisstand der Polizei waren keine weiteren Personen von dem Lawinenabgang betroffen.
 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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