11. August 2020 | 17:52 Uhr

FEUERWEHREN IM BEZIRK ST. VEIT RÜCKTEN ZU 15 EINSÄTZEN AUS © APA/FF MICHELDORF

Schwere Unwetter

Tausende Haushalte in der Steiermark ohne Strom

Starkregen, Sturm und Gewitter sorgten für Chaos im Südosten des Landes.

Schwere Unwetter wüteten bereits am frühen Dienstagnachmittag. Besonders schwer wurde das steirische Joglland getroffen. Teils massive Überschwemmungen waren die Folge. In der Ortschaft Ratten ist die Feistritz über die Ufer getreten und hat die B72 in ein Flussbett verwandelt. Bäche in St. Kathrein am Hauenstein und Fischbach führten ebenfalls Hochwasser.

Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark sagte, dass rund 2.500 Haushalte im Raum Fischbach, St. Kathrein am Hauenstein, Ratten und Rettenegg vorerst ohne Strom seien. Man habe alle rund 100 Monteure im Einsatz und danach weiterhin in Bereitschaft, denn es soll erst der Anfang einer Reihe von Unwettern sein, so der Sprecher des steirischen Energieversorgers.

Laut Patrick Friedl vom Bereichsfeuerwehrverband Weiz waren am frühen Nachmittag allein in seinem Bezirk neun Wehren bei 40 Einsätzen - Tendenz steigend. Er sprach auch von einem Fahrzeug, das offenbar von Hochwasser mitgerissen wurde. Ob sich jemand in dem Auto befand, war vorerst unklar.

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