04. Juni 2022 | 21:35 Uhr

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"Sintflutartige Regenfälle" und Hagel

Schwere Unwetter sorgen für 1,5 Mio. Euro Schaden

Laut Hagelversicherung vor allem in Niederösterreich und im Burgenland.

Zwettl/Güssing. Teile von NÖ und des Burgenlandes waren am Samstag stark von Unwettern betroffen. Laut der Österreichischen Hagleversicherung musste die Landwirtschaft Schäden von rund 1,5 Mio. Euro hinnehmen. "Betroffen sind die Bundesländer NÖ und erneut das Südburgenland. Sintflutartige Regenfälle - gebietsweise bis zu 50 Liter pro Quadratmeter binnen einer halben Stunde - und Hagel schädigten mehr als 7.500 Hektar Agrarfläche", sagte der Sprecher der Hagelversicherung, Mario Winkler.

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Temperaturhöchstwerte um die 30 Grad Celsius gingen einher mit Starkregen und Hagel. Besonders betroffene Bezirke waren in Niederösterreich Zwettl und Gmünd sowie im Burgenland Oberwart und Güssing. An Kulturen wurden besonders Getreide, Mais, Kartoffeln, Raps, Zuckerrüben, Wein, Grünland in Mitleidenschaft gezogen. In Niederösterreich waren rund 3.500 Hektar beeinträchtigt, die Schäden beliefen sich auf 800.000 Euro. Im Burgenland waren es rund 4.100 Hektar bzw. 700.000 Euro.

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Meist trüb und regnerisch. 11/17°

Österreich liegt zur Wochenmitte unter Störungseinfluss. Dieser sorgt verbreitet für dichte Wolken. Abgesehen von den östlichen Landesteilen in Niederösterreich sowie in Wien, im Burgenland und auch in der östlichen Steiermark regnet es bereits am Vormittag verbreitet, im Südwesten des Landes auch intensiv. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich auf alle Landesteile in Richtung Osten aus. Südlich des Alpenhauptkammes ist bis zum Abend schließlich mit zum Teil intensivem Regen zu rechnen. Hier mischen sich mitunter auch Gewitter in die Niederschläge. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und auf den Bergen teils lebhaft aus Nordwest. Die Frühtemperaturen 10 bis 17 Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 12 bis 25 Grad. Am wärmsten ist es im Südburgenland sowie in der Südoststeiermark.
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