09. August 2019 | 08:33 Uhr

60 Feuerwehreinsätze

Schwere Unwetter-Schäden in Kärnten

Überschwemmte Keller, Überflutungen und umgestürzte Bäume 

Unwetter haben am Donnerstagabend in Kärnten für rund 60 Feuerwehreinsätze gesorgt. Vorwiegend hatten es die Einsatzkräfte mit überschwemmten Kellern, Überflutungen und umgestürzten Bäumen zu tun. Betroffen waren laut Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) vor allem die Bezirke Spittal an der Drau und Wolfsberg. In Wolfsberg waren mehrere Gebäude in der Stadt betroffen, darunter ein Altersheim.
wolfsberg2.jpg © FF Wolfsberg
 

Überflutungen

Im Bezirk Spittal traf es etwa die Obermillstätter Landesstraße (L17). Die Verbindung in der Gemeinde Millstatt zwischen Gössering und Tangern wurde vermurt, wie die Polizei berichtete. Die Straßenmeisterei sicherte die Fahrbahn, sie war am Freitagvormittag vorerst nur einspurig befahrbar. Die Drautalstraße (B100) und der parallel verlaufende Radweg wurden bei Lendorf am Donnerstagabend durch den Starkregen überflutet, ebenso ein Firmenparkplatz in Sachsenburg. Fünf dort abgestellte Firmen-Pkw wurden beschädigt. In einem Wald bei Lendorf setzte ein Blitzschlag einen Baum in Brand

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Im Südosten Österreichs schneit es regional bis weit in den Nachmittag hinein, nur in ganz tiefen Lagen kann der Schnee mit Regentropfen vermischt sein. Dazu bläst in freien Lagen teils lebhafter, eisiger Nordwestwind, der zusätzlich Probleme verursachen kann. In einigen Tälern der Alpensüdseite greift der Nordföhn durch und sorgt für Auflockerungen. Insgesamt darf jedoch mit allmählicher Wetterberuhigung gerechnet werden, die Niederschläge lassen im Großteil Österreichs bereits nach. Ein paar Sonnenfenster sind schließlich auch nördlich der Alpen noch möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist der Himmel in Osthälfte anfangs aufgelockert bis gering bewölkt. Sonst werden die Wolken von Westen her dichter und es gibt von Vorarlberg bis nach Oberösterreich teils gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze zieht sich von tiefen Lagen bereits bis gegen 1000m Seehöhe zurück. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen der Nacht in der Osthälfte meist zwischen minus 12 und minus 5 Grad, sonst zwischen minus 5 und plus 3 Grad.
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