06. August 2018 | 08:34 Uhr

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Starkregen, Gewitter und Hagel

Schwere Unwetter hinterlassen Schäden in Kärnten

Nach Blitzeinschlag brannte Stall in Lavamünd nieder - Überschwemmungen im Lavanttal. 

Kärnten. Am Sonntag zog ein Unwetter eine Spur der Verwüstung über Kärnten. In Lavamünd ist ein Stall vermutlich nach einem Blitzschlag niedergebrannt. Die untergebrachten Tiere, wie Hühner und hasen sind dabei den Flammen zum Opfer geworden. Das Gebäude stand binnen kürzester Zeit in Vollbrand, es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindern. 

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Überflutungen, Stromausfälle im Lavanttal

Ein schweres Unwetter welches am Sonntagachmittag über das gesamte Lavanttal zog bescherte den Feuerwehren des Bezirkes einen äußerst einsatzintensiven Sonntag. Beginnend mit der Alarmierung der Feuerwehr Bad St. Leonhard um 16:00 Uhr zog das Unwetter talabwärts und löste in weiterer Folge einen Großeinsatz der Feuerwehren aus. Bis auf wenige Ausnahmen standen gegen 18:00 Uhr fast alle Feuerwehren des Bezirkes im Einsatz. Einsatzschwerpunkte bildeten unzählige Überflutungen die durch extreme Niederschlagsmengen. Weiters wurden durch die Sturmböen zahlreiche Bäume entwurzelt welche auf Straßen, Gebäude oder Stromleitungen fielen, schreibt die Feuerwehr Wolfsberg auf ihrer Homepage. 

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Stromausfall nach Blitzschlag 

Ein Blitzschlag sorgte für einen Trafobrand in Frantschach-St. Gertraud. In diesem Bereich kam es deshalb zu einem großräumigen Stromausfall.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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