31. August 2020 | 09:45 Uhr

mariazell.jpg © APA/FF MARIAZELL

30 Feuerwehren im Einsatz

Schwere Überflutungen in der Steiermark

Auspumparbeiten in Mariazell - Rund 30 Freiwillige Feuerwehren im Einsatz.

Mariazell. Die angekündigten großflächigen Unwetter wurden es am Wochenende zwar nicht, punktuell gab es für rund 30 steirische Feuerwehren am späten Sonntag dennoch einiges zu bewältigen. Im Bezirk Deutschlandsberg und Graz-Umgebung waren Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Im Wallfahrtsort Mariazell liefen Erdgeschoß und erster Stock der Bürgeralpe-Seilbahn-Talstation voll Wasser.
 
Vor allem galt es für die Mitglieder der rund 30 Freiwilligen Feuerwehren in den Abendstunden des Sonntag, die Folgen der stellenweise heftige Niederschläge zu beseitigen. In Mariazell (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) überfluteten die Wassermassen die Mariazeller Straße vom Parkdeck bis zur Baustelle eines neuen Supermarktes. Bei der Talstation der neuen Einseilumlaufbahn "Bürgeralpe Express" standen der erste Stock und das Erdgeschoß sowie beide Liftschächte und Lager- und Büroräume unter Wasser. Das Niederschlagswasser dürfte laut Feuerwehr-Einsatzleiter von der Bergseite über den ersten Stock ins Gebäude eingedrungen sein. Die Schadenhöhe ist zum Zeitpunkt noch nicht bekannt. Vor einem Wohnhaus ging eine kleine Mure ab und versperrte die Zufahrt zum Jufa-Hotel.

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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