02. August 2017 | 07:57 Uhr

17_08_02Freiwillige Feuerwehr Thalgau.jpg © Freiwillige Feuerwehr Thalgau

Feuerwehr-Einsätze

Schwere Sturmschäden in Salzburg

Starke Sturmböen zogen über das Bundesland Salzburg. Sie führten zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen.

Knapp 180 Einsatzkräfte der Salzburger Feuerwehren waren gestern am späten Abend wegen Sturmschäden ausgerückt. Vor allem der Flachgau war von den Unwettern betroffen. Bäume sind auf die Straßen gestürzt und mehrere Dächer wurden abgedeckt. An einem Gymnasium verwehte der Sturm Baumaterial (siehe Foto unten). In Thalgau fiel ein Baum auf die Mondseer Straße. Nach etwa 30 Minuten hatte die Freiwillige Feuerwehr Thalgau aber die Schäden behoben. In der Gemeinde Faistenau wiederum wurde ein Bierzelt verweht.

FF-Oberndorf.jpg © FF Oberndorf

Über den Abend verteilt waren Feuerwehren in mehr als 13 Gemeinden im Einsatz. Dazu zählten unter anderem Oberndorf, Großgmain, Anthering, Wals-Siezenheim, Faistenau, Fuschl, Elixhausen, Straßwalchen, Schleedorf, Thalgau, Bergheim und Krispl. Auch in der Stadt Salzburg hat es drei Einsätze gegeben: Hier sind Bäume und Äste auf Radwege gestürzt. Aktuell ist keine Feuerwehr mehr im Einsatz und alle Unwetterschäden wurden bereinigt.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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