20. Mai 2015 | 10:27 Uhr

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Unwetter

Schwere Hagelschäden in der Steiermark

Feuerwehren mussten nach starkem Regen zahlreiche Keller auspumpen.

Ein heftiges Unwetter mit Hagel hat am Dienstag in den Nachmittags- und Abendstunden in den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und im Osten von Graz-Umgebung schwere Schäden in der Landwirtschaft angerichtet. Dies teilten die Feuerwehren bzw. Hagelversicherung am Mittwoch mit. Rund 2.000 Hektar waren betroffen, die Schäden an Obst und Gemüse dürften sich auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen.

In den Unwettergebieten fielen teilweise bis zu 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter in wenigen Minuten. Besonders hart traf es den Feuerwehren zufolge das Gemeindegebiet von Ludersdorf-Wilfersdorf bei Gleisdorf im oststeirischen Bezirk Weiz: "Hühnereiergroße Hagelkörner, Sturmböen und extremer Starkregen zog über den Großraum Gleisdorf hinweg", so Patrick Friedl von der Freiwilligen Feuerwehr Ludersdorf. Zahlreiche Wohnhäuser in Pircha wurden mit Sandsäcken gegen Überflutung gesichert, überschwemmte Grundstücke und Keller mussten mit Pumpen vom Wasser freigemacht werden. Auch der örtliche Kindergarten und die neu eröffnete Kindergrippe würden überschwemmt.

Der Hagelschlag wütete südlich von Kainbach bei Graz in einem zehn bis 15 Kilometer breiten Streifen Richtung Osten über Gleisdorf bis nach Sinabelkirchen. Insbesondere Obstkulturen - Erdbeeren, Zwetschken, Äpfel, Birnen sowie Gemüse-, Mais- und Kürbiskulturen wurden erheblich beschädigt. Das Unwetter sorgte auch für teils erhebliche Schäden an Autos und Dächern.

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Foto: FF Ludersdorf

 

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Wolken, im SW etwas Regen -1/5°

In den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens sowie teils auch im Süden erneut zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise kann es daraus auch etwas nieseln. Von Südwesten her ziehen aber im Tagesverlauf die Wolken eines Tiefausläufers auf, die den Sonnenschein in den westlichen Landesteilen zunehmend abschatten und dazu auch etwas Regen bringen. Die Schneefallgrenze liegt dazu meist zwischen 1100 bis 1400m Seehöhe. In den Regionen dazwischen, insbesondere in höheren Lagen scheint die Sonne hingegen länger ungestört. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 2 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen.
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