26. Dezember 2020 | 20:03 Uhr

schnee.jpg © APA/EXPA/JOHANN GRODER

Bis zu ein Meter Neuschnee

Schneewalze rollt auf Österreich zu

Zu Wochenbeginn zeichnet sich viel Pulverschnee in kurzer Zeit ab.

Neuschnee am Montag. Zu Wochenbeginn kündigt sich von Italien aus im Südwesten Österreichs viel Neuschnee an. Außerdem wird es stürmisch!

An der Alpensüdseite stauen sich die Wolken und es schneit und regnet immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen tiefen Lagen und 800m Seehöhe. Hier schneit es am Montag am meisten: 

  • Karnischen Alpen bis zu 60 cm Neuschnee
  • Osttirol 20 bis 40cm
  • Oberkärnten  20 bis 40cm
  • Salzburger Alpenhauptkamm 20 bis 40cm
  • Lesach- und Gailtal lokal bis zu 90 cm
  • Lienz und Villach bis zu 50 cm 

Orkanböen bis zu 140 km/h

An der Alpennordseite hingegen reißt lebhafter bis kräftiger, im Bergland auch stürmischer Südföhn die Wolkendecke zeitweise auf. Es kann von den Hohen Tauern bis zum Ötscher sogar Orkanböen von 140 km/h geben.

Frühtemperaturen minus 9 Grad bis plus 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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