05. Dezember 2020 | 09:14 Uhr

Straßensperre Winter Schnee © APA

Lesachtal nicht mehr erreichbar

Schneemassen führen zu Verkehrschaos in Kärnten

Auf fast allen höhergelegenen Verbindungen gilt Schneekettenpflicht, erste Straßen mussten gesperrt werden.

Im westlichen Kärnten hat in der Nacht auf Samstag, wie prognostiziert, starker Schneefall eingesetzt. Diese sorgten für Verkehrsbehinderungen. Auf fast allen höhergelegenen Verbindungen vor allem in Westkärnten galt Schneekettenpflicht, so zum Beispiel auf der Drautalstraße (B100) für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Einige Straßen wie etwa über den Plöckenpass waren gesperrt. Im Klagenfurter Becken und im Lavanttal herrschte teils Fahrbahnglätte, hier regnete es stellenweise.
 
Kettenpflicht für alle Fahrzeuge herrschte laut ÖAMTC auf der Großglocknerstraße (B107) zwischen Winklern und Döllsach oder der Turracherstraße (B95) zwischen Kärnten und der Steiermark. Dies galt auf für die Flattnitzerstraße (L63) zwischen dem steirischen Stadl an der Mur und Flattnitz sowie auf Wöbringer Landesstraße zwischen Metnitz und Kreuzung nach Murau. Schneeketten für alle Fahrzeuge mussten auch auf der Mallnitzer Straße zwischen Obervellach und Mallnitz angelegt werden, desgleichen auf der L33 bei Pörtschach und zwischen Paternion und Feistritz sowie auf der L148 über die Weinebene von Frantschach ins steirische Deutschlandsberg. Dies galt auch für die L91 zwischen dem Görtschitztal und dem Lavanttal über das Klippitzthörl.
 

Plöckenpass gesperrt

Auf der B70 zwischen Völkermarkt und Klagenfurt herrschte in beiden Richtungen Glatteisgefahr, das galt auch für den Verlauf der Bundesstraße über die Pack ins Steirische. Die B110 von Oberdrauburg ins italienische Palluzza über den Plöckenpass war zwischen Mauthen und dem Grenzübergang Plöckenpass gesperrt. Eine Sperre wurde auch für die B111 zwischen Strajach und Kötschach verfügt. Die Katschbergstraße (B99) war zwischen Gmünd und Eisentratten wegen durch Schneelast umgestürzte Bäume nur schwer passierbar.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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