19. August 2014 | 13:56 Uhr

schneefallgrenze1.jpg © Getty Images

Gefrierpunkt

Die Schneefallgrenze sinkt auf 2000 m

In der Nacht auf Donnerstag werden manche Berggipfel weiß.

Dieser Sommer macht es uns nicht leicht. Gewitter, Sturmböen, Unwetter, kaum Sonnenschein und jetzt auch noch Schneefall. Bis auf 2000 Meter herab wird es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in den Nordalpen schneien. Damit kann man vom Alpenvorland aus bei besserer Witterung am Nachmittag erstmals wieder weiße Gipfel sehen. Wetterbegünstigt bleibt der Alpensüdrand: Dort liegt die Schneefallgrenze erst bei 2600 Metern.

schneefallgrenze.jpg © wetter.at

Der Untersberg nahe der Stadt Salzburg mit seinen 1973 Metern Höhe könnte für Urlauber und Festspielgäste ein merkwürdiges Augustbild abgeben. Auch in den Kitzbühler Alpen sollten die Bergspitzen leicht angezuckert sein. In 2000 Metern werden nur mehr Temperaturen zwischen -1 und + 3 Grad erwartet. In den Hohen Tauern zwischen Tirol und Salzburg herrscht am Donnerstag auf jeden Fall Winter. Allerdings sind die auch bis zu 3798 Meter hoch.

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Einige Schauer und Gewitter. 15/25°

Nach Abzug nächtlicher Restwolken scheint bis über Mittag häufig die Sonne. Von Westen ziehen jedoch bald erneut dichtere Wolken mit Regenschauern und auch Gewittern auf, die sich im Tagesverlauf schließlich vor allem auf die Alpensüdseite und in den Südosten Österreichs ausbreiten. Während von Oberösterreich ostwärts nur einzelne Schauer niedergehen, gibt es vor allem in Kärnten, der südöstlichen Steiermark sowie im Südburgenland auch kräftige Gewitter. Der Wind weht abseits von Gewittern schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen von West nach Ost zwischen 23 und 32 Grad. Heute Nacht: Schauer und Gewitter im Westen und Süden werden während der Abendstunden weniger und im Laufe der Nacht auf Sonntag lockern schließlich auch Restwolken auf. Während es jedoch in den meisten Landesteilen trocken und oft nur gering bewölkt durch die Nacht geht, steigt während der Morgenstunden in den westlichen Landesteilen sowie im Südosten die Schauerneigung erneut an. Dazu weht anfangs mit den Schauern noch lebhafter, später nur noch schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. Im Laufe der Nacht sinken die Temperaturen auf 21 bis 11 Grad.
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