24. Dezember 2024 | 07:42 Uhr

Mann und Frau spazieren im Schnee © Getty

Höchste Warnstufe

Schnee-Warnung auch am Heiligen Abend

Der private Wetterdienst "uwz" hat aufgrund starker Schneefälle für Teile des Landes die höchste Warnstufe ausgegeben.

Am Tag des Heiligen Abends dominieren nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen Tiefenlagen und rund 400m Seehöhe regnet und schneit es vor allem an der Alpennordseite verbreitet, im Nordstau der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel intensiv. Auch abseits der Berge muss etwa im Waldviertel mit ein paar Schneeflocken gerechnet werden. 

Schnee-Warnung auch am Heiligen Abend

Heute schneit es zunächst von Vorarlberg bis in die Obersteiermark noch kräftig. Der Schneefall lässt im Tagesverlauf langsam nach. In diesen Regionen steigt die Gefahr von Lawinen und Schneebrüchen deutlich an, warnt der Wetterdienst "uwz".

Schnee-Warnung © uwz

Schnee-Warnung © uwz

Auch GeoSphere Austria warnt seit Tagen vor der "schneereichen Wetterlage", die auch für tiefere Lagen winterliches Wetter bringen und dadurch auf schneeglatten Straßen die Unfallgefahr erhöht ist.

Erst gegen Abend lässt schließlich von Westen der Niederschlag langsam nach. Weiter im Süden und Südosten verläuft der Tag jedoch aufgelockert bewölkt und trocken. Der Wind aus Nordwest weht südlich des Alpenhauptkammes sowie im Wiener Becken und Alpenostrand lebhaft bis stark. Die Frühtemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 0 bis 7 Grad erreicht.

So wird das Wetter am Christtag 

Am Christtag lässt der Schneefall an der Alpennordseite endgültig nach. Von Westen lockert außerdem die Wolkendecke mehr und mehr auf und am Nachmittag überwiegt schließlich in allen Landesteilen das sonnige und auch trockene Wetter. Auch letzte Nebelreste im Rheintal lichten sich bald. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand sowie in einigen Föhntälern im Süden auch noch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen reichen von minus 10 Grad in einigen Tälern Tirols und Vorarlbergs bis plus 4 Grad im Osten. Die Tageshöchstwerte minus 2 bis plus 6 Grad.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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