27. April 2016 | 07:26 Uhr

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Höhepunkt des Mini-Winters

Schnee im April: Ganze Ernte ist kaputt

Die Tiefdruckgebiete Uta und Viola brachten Schnee und Frost wie im ärgsten Winter.

„Marille, Pfirsich und Kirsche sind ein Totalausfall, der Apfel in tiefen Lagen auch!“ Andreas Proß, Obst­bauer aus Ilztal in der Südoststeiermark, ist den Tränen nahe. Temperaturen von unter minus vier Grad vernichteten in der Nacht auf Mittwoch fast die gesamte Ernte des Jahres. „Der Schaden geht in die Hunderttausende Euro!“

Tausende Betroffene. So wie Proß hat es in der Steiermark Hunderte Obst-, Gemüse- und Kürbisbauern erwischt. Schaden in der grünen Mark: zumindest 100 Millionen Euro, bundesweit sind es 200 Millionen. Horrormeldungen auch aus OÖ: „Beim grünen Spargel gibt es einen Totalausfall“, sagt Gemüsebauer Stefan Hamedinger aus Eferding.

Video: Der Winter ist zurück

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Schwere Schäden. In NÖ hat Marillenbauer ­Robert Schreiber aus Poysdorf ebenfalls die gesamte Ernte verloren. „Für mich ist das eine Katastrophe!“ Dazu wird es heuer um bis zu 30 Prozent weniger Erdbeeren geben. Im Burgenland meldet Tibor Vertes, Geschäftsführer des Obstbauverbands, schwere Schäden in den südlichen und mittleren Landesteilen.

Tiefer Winter. Die Schäden könnten noch größer werden. Für die vergangene Nacht war erneut tiefer Winter angesagt. Und es bleibt eisig.

Diashow: So weiß ist Österreich

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St. Michael im Lungau (Salzburg)
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St. Michael im Lungau (Salzburg)
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St. Michael im Lungau (Salzburg)
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St. Michael im Lungau (Salzburg)
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St. Michael im Lungau (Salzburg)
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Haus im Ennstal (Steiermark)
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Hauser Kaibling (Steiermark)
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Grüblsee am Präbichl (Steiermark)
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Blick vom Rittisberg über Ramsau (Steiermark)
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Großglockner (Salzburg)
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Turracher Höhe (Salzburg / Kärnten)
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Kitzbühel (Tirol)
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Längenfeld (Tirol)
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Telfs Mieming (Tirol)
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Oberdamüls (Vorarlberg)
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Schröcken (Vorarlberg)
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Warth (Vorarlberg)
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Lech am Arlberg (Vorarlberg)
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Blick auf von der Kristbergbahn auf Schruns-Tschagguns (Vorarlberg)
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Villacher Alpenstraße Dobratsch (Kärnten)
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Villacher Alpenstraße Dobratsch (Kärnten)
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Feuerkogel (OÖ)
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Lienz in Osttirol
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Raxalpe (Niederösterreich)
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Semmering (Niederösterreich)
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Groß Gerungs im Waldviertel (NÖ)
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Blick über den Irrsee (OÖ)

 

Verkehrschaos im Süden Österreichs

In weiten Teilen Kärntens brach am Mittwochnachmittag aufgrund der ­Mega-Schneefälle der Verkehr total zusammen.

  • Der Bus-Verkehr wurde eingestellt. Ständig brachen Äste von Bäumen und stürzten auf Gehsteige und Fahrbahnen.
  • Unfälle und Staus sorgten für einen kompletten Verkehrsstillstand.
  • Die Polizei rief die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben, es herrsche Lebensgefahr.
  • Zehntausende Haushalte waren immer wieder ohne Strom.
  • Der Südbahnverkehr war ­massiv betroffen. Ab Friesach Richtung Klagenfurt ging gar nichts mehr.
  • Auf der Südautobahn wurde unbefristet der gesamte Verkehr angehalten.
  • Auch in der Steiermark waren über 6.500 Haushalte ohne Strom. Unfälle legten die A 2 und die S 36 lahm.

 

Hier finden SIe den LIVE-Ticker zum Nachlesen

22:40 Wetter beruhigt sich wieder
Im Süden und Südosten sind einige, teils auch hochnebelartige Wolken anzutreffen, die Sonne kommt hier eher nur zwischendurch zum Vorschein. Stellenweise kann es auch noch etwas regnen, die Schneefallgrenze steigt hier nur langsam über 1000m. Überall sonst scheint zunächst häufig die Sonne. Vom mittleren Vormittag bis zum späteren Nachmittag bilden sich einige Haufenwolken. Vor allem im Berg- und Hügelland sind dabei vereinzelt auch kurze Regenschauer möglich, oberhalb von rund 800 bis 1400m Seehöhe handelt es sich um Schneeschauer. Im östlichen Flachland bläst vorübergehend mäßiger Südostwind, sonst ist es meist nur schwach windig. Frühtemperaturen minus 7 bis plus 3, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 15 Grad.

22:20 Uhr: Den längsten Stau gibt es nach wie vor auf der Südautobahn. Zwischen Velden und Wernberg stehen Autofahrer nach wie vor 15 Kilometer im Stau.

22:05 Uhr: Auch auf der A10 gibt es nun ein Verkehrschaos. Bei Villach stehen Autofahrer derzeit rund 5 Kilometer in Stau.

21:50 Uhr: Wie die aktuellen Satelitenbilder zeigen, befindet sich nach wie vor eine dicke Wolkendecke über dem Südosten Österreichs.

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21:35 Uhr: Der Wintereinbruch beeinträchtigte auch den Flugverkehr. Am Klagenfurter Flughafen mussten die Flugzeuge erst enteist werden.

 


 

21:20 Uhr: Weiterhin schneit es in weiten Teilen Kärntens. Die Situation dürfte sich auch in den nächsten Stunden nur leicht beruhigen.

20:50 Uhr: Der Schneefall zieht nun Richtung Steiermark weiter. In Leibnitz im Süden des Bundeslandes hat bereits starker Schneefall eingesetzt.

20:30 Uhr: 20 Kilometer Stau
Der Stau auf der A2 wird immer länger. Zwischen Velden und Wernberg musste die Autobahn gesperrt werden. Der Rückstau beträgt bereits 20 Kilometer.

20:10 Uhr: Totalsperre der A11
Auf der Karawankenautobahn A11 in St. Jakob/Rosental (Bezirk Villach-Land) krachte ein Pkw in ein Baubüro der Asfinag, das erst in der vergangenen Woche eröffnet worden war. Der Container wurde schwer beschädigt, verletzt wurde zum Glück niemand. Die Autobahn wurde daraufhin in Richtung Slowenien gesperrt. Die Dauer der Sperre ist bisher nicht bekannt.
 

19:40 Mega-Stau auf der A2
Weiterhin sorgen die winterlichen Verhältnisse für Verkehrsprobleme. Auf der Südautobahn gibt es aktuellbei Villach rund 10 Kilometer Stau.

19:10 Uhr: Weiter Chaos in Kärnten
Auf der Südautobahn zwischen Klagenfurt und Villach herrschte ebenfalls weitgehend Stillstand, auch die Kärntner Bundesstraße zwischen Villach und Wernberg musste komplett gesperrt werden. Im Packabschnitt musste der Herzogbergtunnel nach einem Unfall gesperrt werden. In den Auffahrunfall in Fahrtrichtung Graz waren ein Lastwagen und sieben Autos verwickelt, es kam zu umfangreichen Staus. Der Pkw-Verkehr wurde vorerst über die Bundesstraße umgeleitet, kurz nach 17.00 Uhr wurde aber der gesamte Verkehr auf der A2 angehalten. Wie lange die Sperre dauern würde, war vorerst unklar. Ab Wolfsberg musste auf der Südautobahn in Richtung Graz Kettenpflicht für Lkw verfügt werden. Praktisch sämtliche höher gelegenen Bergstraßen waren nur mit Winterausrüstung bzw. Ketten befahrbar.
 

18:50 Uhr: Wie das aktuelle Niederschlags-Radar zeigt, ist derzeit vor allem die Steiermark vom Schneefall betroffen.

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18:30 Uhr: Verkehrs-Unfälle in der Steiermark
Bei winterlichen Fahrverhältnissen waren zwei Pkw im obersteirischen Knittelfeld kollidiert. Dabei wurde eine Person verletzt. Durch den Unfall wurden noch ein parkendes Auto und ein Moped beschädigt, so Einsatzleiter Arnold Schlick. Auf der Gaberl-Bundesstraße (B77) musste ein abgerutschter Lkw geborgen werden. Ein Verkehrsunfall auf der Murtalschnellstraße (S36) bei Spielberg endete glimpflich und nur mit Sachschaden.

APA12C0.tmp.jpg © APA/FEUERWEHR APFELBERG

18:10 Uhr: Über 6.500 steirische Haushalte ohne Elektrizität
In der Steiermark waren am frühen Abend über 6.500 Haushalte ohne Strom, weil Bäume durch den Nassschnee auf Leitungen gestürzt waren. Den Energienetzen Steiermark zufolge stieg die Zahl der ausgefallenen Trafostationen vor allem in der West- und Oststeiermark von 75 auf 232. Der Schnee auf den Straßen führte zu Unfällen, u. a. auf A2 und S36. Die Landwirtschaft befürchtete Millionenschäden.
 

Die Ausfälle im Stromnetz konzentrierten sich auf den Raum Deutschlandsberg, St. Johann im Saggautal, St. Oswald ob Eibiswald, St. Johann im Sausal, Wies, Oberhaag Wettmannstätten, Tillmitsch, Söding, St. Johann-Köppling und Krottendorf-Gaisfeld sowie im Grazer Umland. "Haben wir die eine Leitung repariert, kommt schon die nächste Schadensmeldung rein", sagte ein Sprecher. Vor allem Bäume mit frischen Laub konnten dem Druck des Nassschnees nicht standhalten. Trassen durch Wälder waren in erster Linie durch die Schäden betroffen.

17.45 Uhr: Öffentlicher Verkehr in Kärnten zusammengebrochen
In weiten Teilen Kärntens ist am Mittwochnachmittag aufgrund der heftigen Schneefälle der öffentliche Verkehr zusammengebrochen. Der Busverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Aber auch so ging auf den Straßen nichts mehr, in weiten Teilen Kärntens gab es Unfälle, Staus und teilweise Verkehrsstillstand. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, zuhause zu bleiben, es herrsche Lebensgefahr.

"Verkehrsmäßig geht überhaupt nichts mehr", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio. Ständig würden Äste von Bäumen herunterbrechen und auf Gehsteige und Fahrbahnen stürzen, daher herrsche Lebensgefahr. Wer nicht unbedingt hinaus müsse, solle zuhause bleiben, so der Appell der Polizei. Am Faaker See, wo derzeit noch zahlreiche GTI-Fans urlauben, stürzte ein Veranstaltungszelt auf einem Campingplatz in sich zusammen. Zehntausende Haushalte waren immer wieder ohne Strom, die Monteure des Kärntner Energieversorgers Kelag waren im Dauereinsatz.

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Foto: Google Maps

17.33 Uhr: Wolken über Österreich
Zurzeit ist es noch in ganz Österreich bewölkt, im Laufe der Nacht wird der Himmel jedoch klarer. Morgen sind vor allem im Süden und Südosten einige, teils auch hochnebelartige Wolken anzutreffen, die Sonne kommt hier eher nur zwischendurch zum Vorschein.

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17.00 Uhr: Niederschlag lässt nach
Der Niederschlag lässt nun immer mehr nach, in der Nacht soll es trocken bleiben. Den höchsten Niederschlag gab es mit 7,1 Millimeter in der letzten Stunde in Ferlach (Kärnten).

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16.40 Uhr: Bilder aus Klagenfurt
Klagenfurt versinkt im Schnee.

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Foto: privat

Auch Katze "Baby" bestaunt die Schneemassen.

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Foto: privat

16.20 Uhr: Schneefall behindert Tennis-Match
Auch in München schneit es, die Partie Dominic Thiem gegen Santiago Giraldo musste soeben wegen Schneefalls unterbrochen werden. Hier weiterlesen: Thiem dreht nach Wetter-Chaos auf

16.05 Uhr: Tiefste Temperaturen
Am Kältesten ist es derzeit in Salzburg: In Mariapfarr, das auf 1.153 Metern Seehöhe liegt, wurden minus 3,4 Grad gemessen. Auch in Kolomannsberg (1.114 m) wurden minus 3,2 Grad gemessen.

15.50 Uhr: Schneefall Ende April nicht ganz ungewöhnlich

Ganz ungewöhnlich ist Schneefall um diese Jahreszeit nicht. "Im Raum Klagenfurt/Wörthersee hat es in den vergangenen 50 Jahren in der zweiten Aprilhälfte circa alle sechs bis sieben Jahre geschneit", hieß es bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

Zuletzt hatte es in der Region zu dieser Jahreszeit laut ZAMG allerdings im Jahr 1997 Schnee gegeben, also vor 19 Jahren. Etwas häufiger - nämlich alle vier Jahre - schneit es in der zweiten Aprilhälfte in der südlichen Steiermark. In den Tälern der Obersteiermark kommt es zu dieser Jahreszeit circa alle zwei Jahre zu Schneefall.

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Foto: APA/LFV/FRANZ FINK

15.37 Uhr: Neuschneeprognose für die Nacht
Während heute in Teilen Österreichs mehr als 30 Zentimeter Schnee fielen, wird es in der Nacht keinen Neuschnee mehr geben.

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15.20 Uhr: Verkehrsbehinderungen und Feuerwehreinsätze im Süden
In der Steiermark und Kärnten kam es durch den Schneefall zu Verkehrsbehinderungen. Im Südwesten und Südosten der Steiermark stürzten am Mittwoch außerdem Bäume auf Stromleitungen. Bis zu 2.000 Haushalte waren ohne elektrische Versorgung.

Im Raum Deutschlandsberg sowie um St. Stefan im Rosental hielten etliche Bäume der Last des nassen Schnees nicht stand und kappten Stromleitungen. Die Energienetze Steiermark rechneten damit, dass die Versorgung in den Abendstunden wieder hergestellt ist. Feuerwehren befreiten im Bezirk Südoststeiermark Hagelnetze von Obstkulturen von den Schneelasten, da sie zu reißen bzw. einzustürzen drohten.

15.15 Uhr: Aktuelles Satellitenbild
Zurzeit liegt die Front über dem Osten Österreichs. Von Westen her kommt Auflockerung, spätestens in der Nacht wird das Schneechaos vorbei sein.

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15.05 Uhr: Aktuelles Regenradar
Derzeit steuert das Italien-Tief die stärksten Niederschläge bei. Vor allem in Kärnten und der Steiermark regnet bzw. schneit es augenblicklich intensiv.

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14.50 Uhr: Aktuelle Unwetter-Warnungen ++ Schnee und Gewitter
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14.40 Uhr: Feuerwehren im Dauereinsatz
In der Südoststeiermark mussten Feuerwehren Hagelnetze von den Schneelasten befreien, da sie zu reißen bzw. einzustürzen drohten. Betroffen war vor allem der Raum Petersdorf in der Gemeinde St. Marein bei Graz.

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Foto: Feuerwehr Petersdorf II

14.30 Uhr: Blackouts in der Steiermark
Im Südwesten und -osten der Steiermark sorgt der intensive Schneefall für große Probleme. Zahlreiche Bäume sind umgeknickt, etwa 2.000 Haushalte sind im Raum Deutschlandsberg in der Weststeiermark und in der Südoststeiermark im Raum St. Stefan im Rosental ohne Strom. >> Lesen Sie mehr

So wird das Wetter in Ihrer Region:

Wien
Bis in den Nachmittag hinein bleiben die Wolken dicht und zeitweise wird es auch noch leicht regnen. Gegen Abend beginnt es aufzulockern. Dazu bläst teils lebhafter Wind aus westlichen Richtungen. Frühtemperaturen bei rund 6 Grad, tagsüber nur rund 9 Grad.

In Niederösterreich geben dichte Wolken und Regen den Ton an. Chancen auf Sonnenschein sind nur gering. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt generell südlich der Donau, verlagert sich jedoch im Tagesverlauf langsam in Richtung Osten. Mit Schnee ist oberhalb von etwa 600 bis 900 Meter Seehöhe zu rechnen. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. Von 1 bis 6 Grad am Morgen steigen die Temperaturen tagsüber auf 4 bis 9 Grad.

Im Burgenland dominieren ab dem Vormittag dichte Wolken und es regnet verbreitet. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt am Vormittag in der Nordhälfte, nachmittags im Süden. Der Wind dreht rasch auf Nordwest bis Nord und frischt teils lebhaft auf. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen 4 und 7 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 6 bis 11 Grad erreicht.

In der Steiermark wird es trüb und regnerisch, die Schneefallgrenze schwankt zwischen 600 und 1000 Meter Höhe. Es bleibt viel zu kühl für die Jahreszeit, Minima 0 bis +5 Grad, Maxima nur 5 bis 10 Grad.

In Oberösterreich und in Salzburg startet der Mittwoch trüb mit Regen- und Schneeschauern, die Schneefallgrenze liegt um 800 Meter. Tagsüber wird der Niederschlag seltener. Am Nachmittag lockern die Wolken vermehrt auf und die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein. Lebhafter Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen: -1 bis 4 Grad, Tageshöchsttemperaturen: 3 bis 8 Grad.

In Kärnten beginnt der Tag mit bedecktem Himmel und verbreitet schon mit Regen, nur ganz im Osten und Nordosten kann es kurz noch trocken sein. Im Tagesverlauf wird der Niederschlag intensiver, die Schneefallgrenze sinkt häufig bis in tiefe Lage, nur im Osten bleibt es unter 500-600 Meter meist bei Regen. Am Nachmittag klingen die Niederschläge in Oberkärnten bald ab und von Westen her kann es sogar etwas auflockern. Am Abend und in der Nacht hört es auch im Osten auf zu regnen und zu schneien. Frühtemperaturen 2 bis 8 Grad, tagsüber liegen dann die Werte zum Teil nur zwischen 1 und 6 Grad.

In Tirol schneit es am Morgen zum Teil bis ins Inntal hinunter. Am Vormittag klingen die Schneeschauer vom Oberland und vom Außerfern her vorübergehend ab und die Wolken lockern auf. Am Nachmittag folgen noch ein paar Schauer nach, wobei es inneralpin weitgehend trocken bleibt. Auch in Osttirol ist es am Vormittag noch trüb und nass (Schneefallgrenze um 800 Meter). Am Nachmittag wird es auch hier zunehmend trocken, auflebender Tauernwind lockert die Wolken auf. Tiefstwerte: -1 bis 2 Grad. Höchstwerte: 4 bis 8 Grad.

In Vorarlberg schneit es im Bregenzerwald kräftig fast bis ins Rheintal hinunter. Am frühen Vormittag klingen die Schneeschauer vom Bodensee her vorübergehend ab und die Wolken lockern auf. Mit der Sonneneinstrahlung entstehen bald neue Regen- und Schneeschauer (Schneefallgrenze um 1000 Meter), auch kurze Graupelgewitter sind möglich. Dazu weht stark böiger Westwind. Tiefstwerte: -2 bis 2 Grad. Höchstwerte: Für die Jahreszeit bleibt es empfindlich kühl. In den trockenen, sonnigen Phasen werden maximal 4 bis 8 Grad erreicht.

Besserung zum Wochenende
Am Donnerstag haben wir den Mini-Winter überstanden. Immer wieder kommt die Sonne durch, nur ausgehend vom Alpenhauptkamm bilden sich einzelne Regenschauer, die am Nachmittag auch ins Flachland ziehen. Die Temperaturen steigen auf 7 bis 15 Grad.

Auch der Freitag wird sich von seiner sonnigen Seite zeigen, tagsüber entsstehen allerdings Quellwolken, die auch zu einzelnen Schauern führen können. Nur im Osten und Südosten zeigen sich mehr Wolken und es regnet zeitweise. Die Temperaturen erholen sich weiter und erreichen schon 11 bis 17 Grad.