31. März 2018 | 13:48 Uhr

Osterhase Schnee © APA/ dpa/Axel Heimken

Prognose

Schnee-Comeback zu Ostern

Stellenweise ist mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zu rechnen.

„Wir haben Schnee-Alarm ausgegeben“, heißt es aus der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Seit Samstagnacht wird Österreich vom Tiefdruck-Gebiet „Deirdre“ angegriffen. Gigantische Luftmassen haben sich über der Nordsee mit Kälte und auch viel Feuchtigkeit vollgesogen. Jetzt wird das Gemisch über uns abgelassen.

Konkret: Am Arlberg muss man mit 15 Zentimeter Neuschnee rechnen. An der Alpennordseite – auf Höhen zwischen 800 und 1.000 Meter – fallen bis zu 10 Zentimeter.

Restösterreich spürt „Deirdre“ auch stark: Es wird heute deutlich kühler, es regnet in großen Gebieten heftig. Im Osten dürfte es sogar stürmen - mit Spitzen von bis zu 105km/h. Tageshöchstwerte liegen in manchen Regionen am Sonntag nur bei 4 Grad. Ostern ist heuer kälter als Weihnachten. Am Heiligen Abend feierten wir bei etwa 12 Grad!

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Winter-Chaos in der Schweiz

Die Kaltfront wütete am Samstag schon in der Schweiz – weitaus heftiger, als sie bei uns erwartet wird. Absolutes Verkehrschaos gab es vor dem Gotthardtunnel. Grund: 60 Zentimeter Neuschnee und viele Autos ohne Winterreifen. Auch der Bahnverkehr wurde lahmgelegt.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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