13. Jänner 2021 | 06:58 Uhr

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Alarmstufe Rot

Schnee-Chaos sorgt für Unfall-Serie

Nach heftigen Schneefällen kam es auf Österreichs Straßen zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

Nachdem das Hoch "Antje" für ruhiges Winterwetter sorgte, bringt uns das „Dimitros“ nun Schnee-Chaos. Heftige Schneefälle gab es dabei bereits am Dienstag, wobei es vor allem in Niederösterreich zu zahlreichen Unfällen kam.
 
Auf der A1 Richtung Salzburg kam es zwischen Pöchlarn und Ybbs zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
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Auf der B26 bei Kleehof geriet zwei Fahrzeuge unabhängig voneinander auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern und rutschten in den Strassengraben. Beide Fahrzeuge wurden von der alarmierten Feuerwehr geborgen.
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So auch auf der L6039 bei Hermannsdorf. Ein Fahrzeug kam von der schneeglatten Fahrbahn ab und schlitterte in den Graben. Auch hier musste wie so oft an diesem Abend die Feuerwehr zur Fahrzeugbergung ausrücken. 
 
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Schneewalze im Anmarsch

Am Mittwoch beruhigt sich die Lage ein wenig - allerdings nur vorübergehend. Nördlich des Alpenhauptkammes stauen sich dichte Wolken. Vor allem vom Bregenzerwald bis zum Pinzgau schneit es immer wieder, auch sonst gibt es im Norden und Osten bei wechselnder Bewölkung einige Schneeschauer. Meist trocken und länger sonnig ist es hingegen im Süden und Südosten. Der Wind weht mäßig bis kräftig aus West bis Nordwest und greift abschnittweise auch auf die Alpensüdseite durch. Frühtemperaturen etwa minus 10 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 6 Grad.
Donnerstag
 
Am Mittwochabend erfasst erneut eine Luftmassengrenze den Westen Österreichs, womit in der Nacht auf Donnerstag mit starkem Schneefall gerechnet werden muss. An der Alpennordseite stauen sich die Wolken und es schneit, teils auch anhaltend und zeitweise auch kräftig, vor allem noch am Vormittag. Am Nachmittag lässt der Schneefall vor allem im Westen bereits wieder deutlich nach. Im Norden und Osten lockert der lebhafte Wind die Wolken zeitweise auf, aber auch hier sind immer wieder Schneeschauer zu erwarten. Deutlich freundlicher verläuft der Tag im Süden, hier schneit es kaum und oft überwiegt sogar der Sonnenschein. Der Wind weht lebhaft bis stark aus West bis Nord. Frühtemperaturen minus 10 bis minus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen minus 4 bis plus 3 Grad.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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