01. Februar 2019 | 06:21 Uhr

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Ein Meter Neuschnee in 24 Stunden

Schnee-Chaos: Krisenstab warnt Urlauber

Ein Meter Schnee und mehr erwartet - heftiger Niederschlag im Westen und Süden, sowie Sturmböen sorgen für Alarmstimmung.

Schnee-Alarm. Nachdem bereits am Donnerstag der Krisenstab in Kärnten einberufen wurde, gab es heute um 10 Uhr ein neues Treffen. In 24 Stunden soll es ein Meter Neuschnee oder mehr geben. Dazu kommt heftiger Regen in anderen Landesteilen und Sturmböen bis zu 100 km/h. "Auf Grund der Analyse haben wir als reine Vorsichtsmaßnahme morgen um 10 Uhr den großen Krisenstab einberufen. Da werden mögliche weitere Maßnahmen koordiniert", erklärt Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner.

schnee.JPG © ZAMG Klicken Sie auf die Karte für die Wetter-Warnung in Ihrer Region.

 

Krisenstab warnt Urlaubsgäste

Der Krisenstab des Landes hat Freitagvormittag etwa eine Stunde lang getagt. Große Sorgen bereitet den Verantwortlichen vor allem der Urlauberwechsel am Wochenende, und hier speziell am Nassfeld. Dort werden etwa 4000 Leute ab- und 4000 Leute wieder anreisen. Der Tourismusverband ist dabei, alle Urlauber zu informieren, dass es zu Problemen bei der An- und Abreise kommen könnte. Jenen, die an diesem Wochenende wieder abreisen, wurde empfohlen, ihr Auto - wenn möglich - bereits ins Tal zu stellen.

Gerhard Hohenwarter von der ZAMG rechnete am Donnerstag mit starken Niederschlägen besonders im Westen des Landes, dort wird es teilweise bis in die Niederungen schneien. Im Osten wird mit einem Ansteigen der Schneefallgrenze auf rund 1.500 Meter gerechnet, wodurch es regnen wird. Dadurch könnten die anfallenden Wassermengen, die in die Drau rinnen, deutlich größer werden als rein durch den Niederschlag bedingt. "Deshalb haben wir vorsorglich mit dem Absenken der Pegelstände in den drei großen Drau-Stauseen begonnen, bis Freitag in der Früh wird der Wasserstand um rund einen Meter tiefer liegen", sagte Verbund-Sprecher Robert Zechner gegenüber der APA.
 
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Neuschneemassen

Das Italientief "Pirmin" bringt in Osttirol, Oberkärnten und am Alpenhauptkamm teils ergiebige Schneemengen. Ab Freitagabend und am Samstag soll es dort in kurzer Zeit, lokal sogar innerhalb von 24 Stunden, bis zu einem Meter Neuschnee geben. Auch im übrigen Südwesten kommen 50-80 cm dazu. An der Alpennordseite allerdings wird es warm. Ein Föhn sorgt für Plusgrade im zweistelligen Bereich.
 

Wetter-Vorhersage im Detail

Im Süden und Südwesten stauen sich dichte Wolken an den Bergen und die Niederschläge werden stärker, im Laufe des Nachmittages vor allem in Osttirol und Oberkärnten auch intensiv. Dabei variiert die Schneefallgrenze auf engem Raum stark und bewegt sich von West nach Ost zwischen 700 und 1700m Seehöhe. Alpennordseitig lockert Föhn die Wolken häufig auf. Ein paar Hochnebelfelder können besonders im Wald- und Weinviertel beständig bleiben. Der Wind aus Südost bis Südwest weht über den Berggipfeln sowie am Alpenostrand stark bis stürmisch, auch in den Föhntälern frischt der Wind wiederholt auf. Frühtemperaturen minus 8 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis plus 10 Grad.
 14:07
 

Grenzübergang Arnoldstein für Schwerfahrzeuge gesperrt

Wegen des Schneefalls ist der Grenzübergang Arnoldstein in Kärnten an der Südautobahn (A2) am Freitag in Fahrtrichtung Italien für Schwerfahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt worden. Laut Polizei haben die italienischen Behörden die Weiterfahrt wegen der Schneeräumung untersagt. Die Dauer der Sperre war zunächst nicht absehbar.

Wie die Asfinag berichtete, wurde ein Parkplatz mit 500 bis 600 Stellplätzen belegt. Falls die Sperre länger dauern sollte, war geplant, auch den Pannenstreifen entlang der Südautobahn für die wartenden Schwerfahrzeuge zu nutzen, sagte ein Sprecher des Autobahnbetreibers.

Im übrigen Gebiet von Kärnten kamen unterdessen neue Strecken mit allgemeiner Schneekettenpflicht hinzu. Betroffen waren unter anderem die Mallnitzer Straße (B105) zwischen Mallnitz und Obervellach, die Katschberg Straße (B99) zwischen Rennweg und der Passhöhe, sowie die Weißensee Straße (B87) zwischen Weißbriach und Greifenburg.

 13:35
 

"Erhöhte Bereitschaft" in Villach

Die Wettervorhersagen für die kommenden Stunden haben Wirtschaftshof, Feuerwehr und Stadtgarten der Stadt Villach in "erhöhte Bereitschaft" versetzt.

Ab Freitagabend soll laut Prognose der Schneefall temperaturbedingt in Regen übergehen. Da aber etliche Ablaufgitter entlang der Straßen vom Schnee der vergangenen Tage verlegt sind, könnte es da und dort zu kleinen Überschwemmungen kommen.

 13:34
 

Gefahren in den Gebieten mit Schnee:

- Stromausfall z.B. durch Bäume die auf Stromleitungen fallen

- Beeinträchtigungen im Straßen oder Bahnverkehr

- Lawinengefahr in den Bergen

 12:53
 

Warnung für Urlaubsgäste

Der Krisenstab des Landes hat Freitagvormittag etwa eine Stunde lang getagt. Große Sorgen bereitet den Verantwortlichen vor allem der Urlauberwechsel am Wochenende, und hier speziell am Nassfeld. Dort werden etwa 4000 Leute ab- und 4000 Leute wieder anreisen. Der Tourismusverband ist dabei, alle Urlauber zu informieren, dass es zu Problemen bei der An- und Abreise kommen könnte. Jenen, die an diesem Wochenende wieder abreisen, wurde empfohlen, ihr Auto - wenn möglich - bereits ins Tal zu stellen.

 11:44
 

Schneefall sorgt für Verkehrsbehinderungen

Einsetzender Schneefall hat am Freitag in Kärnten für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Für höher gelegene Passstraßen in den Karnischen Alpen und Karawanken wurde im Laufe des Vormittags allgemeine Kettenpflicht verhängt. Betroffen waren laut Polizei zunächst die Nassfeld Straße (B90), der Plöckenpass (B110) sowie die Straße über den Wurzenpass (B109).

 10:48
 

satelliten.JPG Klicken Sie für die aktuellen Satellitenbilder auf die Karte.

 10:44
 

Auto von Lawine verschüttet

Bei einem Lawinenabgang auf die Tiroler Brennerstraße Freitagfrüh ist ein Pkw teilweise verschüttet worden. Verletzt wurde dabei aber niemand, sagte eine Sprecherin der Polizei zur APA und bestätigte einen Bericht der Online-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung". Zwischen Schönberg und Matrei musste die Straße komplett gesperrt werden. Die Dauer der Sperre war zunächst nicht abschätzbar, hieß es.

Das rund zehn Meter breite Schneebrett hatte sich gegen 8.00 Uhr rund 30 Meter oberhalb der Straße gelöst. Der Pkw wurde von den Schneemassen an die Leitschiene gedrückt. Die Lawinenkommission und die Straßenmeisterei waren bereits an Ort und Stelle.

 10:11
 

In Saalbach liegt meterhoch Schnee

 10:10
 

Bis Samstagabend sogar bis zu 1,5 Meter Neuschnee

 10:07
 

Kräftige Niederschlagsfront bringt riesen Wassermengen

 10:05
 

Willkommen zum oe24-LIVETICKER!

Heute treffen Schneemassen auf Kärnten. Außerdem droht Hochwasser-Gefahr und Sturmböen bis zu 100 km/h. Unwetter vom Feinsten also. Im Liveticker halten wir Sie am Laufenden.