18. August 2019 | 01:01 Uhr

Sommer Hitze Sonne heiß © FRANZ NEUMAYR Pres

370 % mehr Hitzetage als sonst

Schafft dieser Sommer den Hitze-Rekord?

Noch genau zwei Wochen lang dauert der meteorologische Sommer – die Hitze-Bilanz.

Ab ins Freibad! Der Sommer feiert heute – in den meisten Gegenden des Landes – ein fulminantes Comeback mit bis zu 34 Grad (siehe unten). Die Jahreszeit endet, wie sie begonnen hat – extrem. ÖSTERREICH recherchierte die Fakten der großen Sommer-Bilanz.

Dieser Sommer kommt 
fix unter die Top 3

  • Rekord. Noch immer ist es realistisch, dass wir jetzt Österreichs heißesten Sommer aller Zeiten erleben. „Ist der August um 1,8 Grad über dem Mittel, dann liegt der Sommer 2019 gemeinsam mit dem Sommer 2003 an der Spitze“, errechnete Alexander Orlik, Klimaforscher der ZAMG.
  • Top. Auch wenn diese Marke knapp verfehlt wird, wir landen ziemlich sicher unter den Top-3-Sommern.
  • Heißer. Der ganze bisherige Sommer (seit Juni) ist um 2,6 Grad heißer als der langjährige Durchschnitt.
  • Hitzetage. Beeindruckend: In Bregenz gab es heuer um 370 % mehr Hitzetage (über 30 Grad) als sonst. In Wien zählte man 35 Hitzetage, das ist ein Anstieg um 170 %.
  • Tropennächte. Anstrengend waren für viele die Tropennächte (Temperatur nicht unter 20 Grad). 1.400 % mehr als sonst gab es in Klagenfurt. In Wien verdoppelte sich heuer die Zahl von 15 auf 30.
  • Trocken. Dramatisch für die Landwirtschaft: Es war einer der trockensten Sommer mit bis zu 70 % weniger Regen.
  • Run auf Kühlung. Klimaanlagen sind der Renner. Die Händler bestellten heuer um 25 % mehr Geräte als im Vorjahr – es war nicht genug für den Ansturm. „Wir sind im Wesentlichen ausverkauft“, sagt Wolfgang Krejci von der Wirtschaftskammer. Insgesamt sind es etwa 70.000 Geräte.

Urlaub: Österreich ist 
die Trend-Destination

  • Tourismus. Einen Höhenflug erlebt unser Tourismus. Österreich ist beliebter denn je. 4,6 % mehr Touristen kamen zu uns. Sie gaben allein im Mai und Juni 3,97 Milliarden Euro aus – ein Plus von 3,7 %.
  • Weniger im Bad. Überraschend: Abkühlung in den Freibädern suchten heuer weniger Leute. Bisher zählte man in Wien etwa 2,2 Millionen Besucher. Der Rekord liegt bei über 3,2 Millionen. „Die Sonntage waren meist bewölkt“, erklärt Martin Kotinsky von den Wiener Bädern einen Grund.

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

Bei einer Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1600m Seehöhe ziehen bis zum Abend mit dichten Wolken nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten wiederholt Regenschauer durch, die meisten aber in Tirol, in Salzburg und in Oberösterreich. Zwischenzeitlich gibt es aber auch Chancen auf kurze Aufhellungen. Bei einem Mix aus zahlreichen dichten Wolken und sonnigen Abschnitten geht es hingegen von Osttirol ostwärts bis ins Südburgenland weitgehend trocken durch den Nachmittag. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und bläst in den Föhntälern im Süden sowie in den nördlichen und östlichen Landesteilen mäßig bis lebhaft. Die Nachmittagstemperaturen 8 bis 14 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag ziehen von Westen immer dichtere Wolken auf und mit diesen setzt nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten verbreitet Regen und Schneefall ein. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt bei einer Schneefallgrenze zwischen 900 und 1400m Seehöhe aber im Nordstau der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel. Hier regnet und schneit es zum Teil intensiv. Weiter im Süden und Südosten geht es hingegen oft trocken, aber auch mit dichten Wolken durch die Nacht. Der Wind kommt aus westlichen Richtungen und weht in den nördlichen und östlichen Landesteilen, aber auch generell über den Alpen teilweise lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 1 bis plus 8 Grad.
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