26. Juli 2021 | 14:40 Uhr

Blitz © Getty Images

Heftige Gewitter

Rekord: 150.000 Blitze in einem Tag

Das sind etwa doppelt so viele wie am zweitstärksten Tag (9. Juli mit 76.932 Entladungen).

Wien. So viele Blitze gab es heuer noch nicht, Meteorologen sprechen von einer Super-Zelle! In der Nacht auf Montag wurden von der UBIMET 149.693 Blitze registriert. Das sind etwa doppelt so viele wie am zweitstärksten Tag (9. Juli mit 76.932 Entladungen).

Warnung. Für die Nacht auf heute wurden zwischen Salzburg und Wien wieder heftige Gewitter erwartet. UBIMET-Meteorologe Michele Salmi: „Die Wetterlage ist festgefahren, die Zutaten für die Blitze passen aktuell am besten.“ Höchstwerte gab es auch bei den Wassermassen. Am Sonntag prasselten in Teilen Niederösterreichs und Kärntens etwa 100 Liter Regen pro Quadratmeter auf die Erde.

Was geschieht derzeit: Vom Süden kommen sehr heiße und feuchte Luftmassen zu uns, gleichzeitig ziehen kühle Massen vom Westen ein. Dort, wo sich die beiden treffen, da kracht es aktuell gewaltig.

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Teils unbeständig. 14/24°

Von Nordwesten her ziehen immer wieder ausgedehnte Wolken durch und vor allem von Innsbruck bis zum Mariazeller Land und dem Wienerwald muss immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Auch im Flachland im Osten und Norden sind lokale Regenschauer möglich, die Mengen sind aber eher gering. Dazwischen zeigt sich auch länger die Sonne, besonders in Vorarlberg, sowie ganz im Osten und im Süden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, in höheren Lagen kann er auch lebhaft auffrischen. Nachmittagstemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten und im Rheintal. Heute Nacht: Die Nachtstunden bringt zunächst umfangreiche Bewölkung und besonders an der Alpennordseite noch ein paar Regenschauer. Auch im Osten und Norden ist die Schauerneigung abends noch etwas erhöht. Nach Mitternacht lockert es gebietsweise auf, vor allem in den südlichen Landesteilen werden die Wolkenlücken bis zum Morgen deutlich größer. Der Wind lässt nach und weht dann schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, nur in höheren Lagen kann er stellenweise noch vorübergehend aufleben. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
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