06. Jänner 2019 | 10:20 Uhr

pkw.jpg © FF Bad Goisern

Auf Bahnübergang

Pkw blieb in Schnee stecken - von Zug gerammt!

Pkw auf Bahnübergang in OÖ wegen Schneerillen steckengeblieben.

Ein 55-Jähriger ist am Samstagnachmittag mit seinem Pkw wegen Schneerillen auf dem Bahnübergang Weißenbach in Bad Goisern (Bezirk Gmunden) steckengeblieben. Der Lenker und ein Zeuge konnten sich in Sicherheit bringen und blieben unverletzt, bevor ein Zug den Pkw erfasst und rund 50 Meter mit sich schob. Der Lokführer und die etwa 50 Passagiere blieben laut Polizei ebenfalls unverletzt.

Der Mann wollte gegen 15.16 Uhr mit seinem Wagen den Bahnübergang von der B145 kommend überqueren. Aufgrund der schlechten Fahrbahnverhältnisse durch die Schneelage blieb der Pkw-Lenker mit seinem Fahrzeug direkt auf dem Bahnübergang stecken. Durch den Zugverkehr hatten sich tiefe Rillen gebildet. Der Mann versuchte noch mithilfe eines Zeugen das Fahrzeug aus der Gefahrenzone zu schaffen - das gelang den beiden aber nicht.
 

Auto 50 Meter weit mitgeschliffen 

Laut dem Lenker begann nach etwa zwei Minuten die Warnleuchte des Bahnüberganges zu blinken und die Schrankenanlage schloss sich. Der Lenker und sein Helfer konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der Pkw wurde vom Zug gerammt und rund 50 Meter mitgeschoben. Die FF Bad Goisern barg das verunfallte Fahrzeug und nach rund zwei Stunden konnte der Schienenverkehr wieder freigegeben werden.
 
Die anhaltenden Schneefälle forderten die Feuerwehren am Samstag im ganzen Bundesland, insgesamt absolvierten 180 Feuerwehren mit rund 2.200 Kräften und 300 Einsatzfahrzeugen etwa 200 Einsätze. "Die Schneemassen brachten viel Arbeit für die Feuerwehren, aber zum Glück keine gröberen Schäden", sagte Markus Voglhuber vom Landesfeuerwehrkommando am Samstagabend zur APA. Die Feuerwehr hätten viele technische Arbeiten erledigen müssen, wie etwa Bäume von Verkehrswegen wegräumen oder nach Verkehrsunfällen aufräumen. Dabei sei es aber zu keinen nennenswerten Personenschäden gekommen.
 
In Ebensee (Bezirk Gmunden) gingen Samstagmittag drei Lawinen ab. Es konnten laut Polizei nach einer Sondierung keine Hinweise auf Personen oder Fahrzeuge unter den Schneemassen festgestellt werden. Wegen einer drohenden Lawine wurde am späten Samstagnachmittag die Salzkammergutstraße (B145) zwischen Ebensee und Kösslbach zu sperren. Die Autofahrer müssen großräumig über das Weißenbachtal ausweichen. Weiters waren am Samstagabend unter anderem der Pyhrnpass (Kirchdorf - Liezen), der Hengstpass (Altenmarkt - Windischgarsten) sowie die Koppental Landesstraße (Obertraun - Bad Aussee) in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

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Ein paar Nebelfelder können sich noch länger halten, insbesondere im Innviertel und im westlichen Donauraum. Spätestens am Nachmittag ist es aber im Westen verbreitet sonnig, allerdings macht sich auch Saharastaub in der Luft durch eine leichte Eintrübung bemerkbar. Ansonsten gibt es zeitweise einige Quellwolken, dazu können ein paar Regenschauer niedergehen, die meisten gibt es voraussichtlich im Südosten. Hier sind sogar örtliche, kurze Gewitter nicht auszuschließen. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 12 bis 17 Grad. Heute Nacht: Nach Abzug des schwachen Höhentiefs Richtung Südosten fallen die Restwolken wieder zusammen und es klar häufig auf. In den Morgenstunden kann sich in Tälern und Becken lokal und in Oberösterreich gebietsweise Nebel ausbreiten. Allgemein weht nur schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 4 und plus 5 Grad.
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